Herzinfarkt am Set: Bob Odenkirk spricht über den dramatischen Moment

Bob Odenkirk blickt auf den Herzinfarkt zurück, den er 2021 am Set von "Better Call Saul" erlitt. In einem Interview beschreibt er den Schockmoment und wie sehr ihn das Ereignis verändert hat.
(des/spot) |
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Bob Odenkirk hat 2021 einen Herzinfarkt überlebt.
Bob Odenkirk hat 2021 einen Herzinfarkt überlebt. © IMAGO/ZUMA Press Wire

Bob Odenkirk (63) hat erneut über den Herzinfarkt gesprochen, den er 2021 am Set der Serie "Better Call Saul" erlitt und dabei neue Details verraten. In einem Interview mit der "Times of London" schilderte er, wie er zu Boden ging und seine Schauspielkollegen Rhea Seehorn (54) und Patrick Fabian (61) ihn festhielten und angeschrien haben. "Die Crewmitglieder, die es bemerkt hatten, dachten, sie würden lachen", sagte Odenkirk.

Er fügte hinzu: "Deshalb kam es zu Verzögerungen bei der Reaktion, weil wir alle so weit voneinander entfernt waren. Ich war weg. Ich wurde aschfahl." Die Situation verschärfte sich dadurch, dass der herbeigerufene Set-Sanitäter nicht wusste, wie er vorgehen sollte. "Er hatte bisher noch keine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt", so Odenkirk.

Odenkirk verzichtet heute weitgehend auf Zucker

An vieles könne er sich nicht mehr erinnern. Seine erste Erinnerung nach dem Herzinfarkt war der Moment, in dem er das Krankenhaus eine Woche nach seiner Einlieferung wieder verlassen konnte. Der Schreck habe für ihn auch etwas Gutes gehabt, denn Odenkirk schätze das Leben seitdem deutlich mehr. Seine Genesungszeit beschrieb er als "ein wahres Geschenk" und ergänzte: "Ich war einfach überglücklich."

Im Juli 2021 brach der damals 58-jährige Odenkirk während der Dreharbeiten zu einer Folge von "Better Call Saul" zusammen. Laut der britischen Zeitung wurde der Herzinfarkt durch "eine Plaqueablagerung, die eine Arterie verstopfte", ausgelöst. Seitdem hat Odenkirk seinen Zuckerkonsum eingeschränkt und nimmt mehrere Medikamente.

Dank für die Unterstützung

Mit einem Post auf "X" meldete sich der Schauspieler Ende Juli 2021 zurück und bedankte sich bei seiner Familie und seinen Freunden, die sich in dieser Zeit um ihn gekümmert hatten. Er fügte hinzu: "Und für die überwältigende Zuneigung all derer, die mir ihre Sorge und Fürsorge gezeigt haben. Es ist überwältigend und bedeutet mir sehr viel."

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