Herausragende Leistungen vor und hinter der Kamera
Seit 1999 wird der Deutsche Fernsehpreis in zahlreichen Kategorien in den Bereichen Unterhaltung, Fiktion, Information, Doku und Sport vergeben. Angepasst an die seitdem neu hinzugekommenen Medien heißt er mittlerweile mit vollem Namen "Der Deutsche Fernsehpreis - Das Beste aus TV und Streaming". Gestiftet werden die Auszeichnungen, zu denen auch der Förderpreis und der Ehrenpreis der Stifter zählt, von ARD, ZDF, RTL und SAT.1.
Letztes Jahr war das ZDF Gastgeber, diesmal überträgt RTL die Gala am Mittwoch zeitversetzt zur besten Sendezeit erstmals aus dem Kölner Confex-Center. Zum neunten Mal steht Barbara Schöneberger dabei als Gastgeberin auf der Bühne. Nicht immer kennt die TV-Ikone alle Nominierten, wie 2025 der TV-Produzent und Podcaster Thomas Schmitt ("Baywatch Berlin") am eigenen Leib erfahren musste. Und nicht immer kommen die frechen Sprüche der Moderatorin bei allen gut an. Doch eins ist sicher: Wenn die Schöneberger das Zepter in der Hand hält, wird es in der Regel eines nicht - langweilig.
Nominierte in 27 Kategorien
Berücksichtigt werden für die Preise Produktionen, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 ausgestrahlt wurden. Zu den Nominierten in 27 Kategorien zählen unter anderen Serien wie "Achtsam morden" und "Maxton Hall", Schauspielerinnen und Schauspieler wie Annette Frier und Josef Hader, die Unterhaltungsshow "Wer weiß denn sowas?", die Reality-Show "Villa der Versuchung", Louis Klamroth in der Kategorie "Beste Moderation" sowie zahlreiche Nominierte in Kategorien wie "Beste Sportsendung", "Beste Dokuserie", Beste Ausstattung" und viele mehr.
Den Vorsitz der Jury übernimmt ab sofort Stephan Lamby, der feststellt: "Das aktuelle Fernsehen hat die großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit im Blick. Man merkt, dass die Spannungen im Land zunehmen und dass die Sender die veränderte Grundstimmung abbilden. Das gilt vor allem in der Fiktion und in der Information." Zur Jury zählen unter anderen auch die Schauspielerin Valerie Niehaus, die Journalistin Isabel Schayani sowie die Moderatorin und Autorin Laura Karasek.
Am Vorabend der von zahlreichen Stars besuchten Hauptgala findet auch in diesem Jahr die "Nacht der Kreativen" statt. Sie stellt die Leistungen der TV-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter hinter der Kamera in den Fokus. Vergangenes Jahr führte Schauspielerin Gisa Flake durch die Auftaktveranstaltung zum Deutschen Fernsehpreis, in diesem Jahr übernimmt Jan Köppen die Moderation. Anders als die Hauptgala am Mittwoch wird die "Nacht der Kreativen" nicht im Fernsehen übertragen.
"Der Deutsche Fernsehpreis 2026 - Das Beste aus TV und Streaming" - Mi. 09.09. - RTL: 20.15 Uhr
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