Hendrikje Fitz beendet Kampf gegen den Krebs

Hendrikje Fitz will nicht mehr weiter gegen den Krebs ankämpfen. In einem Interview spricht sie über ihre Weihnachtspläne, ihre kräftezehrenden Freundschaften und über den Streit mit der Freundin ihres Bruders, der noch beendet werden muss.
| (rba/spot)
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Berlin - Seit wenigen Monaten ist klar: Der Brustkrebs ist zurück. Schauspielerin Hendrijke Fitz (54, "In aller Freundschaft") hat aufgehört, gegen die Krankheit anzukämpfen, die Metastasen im Gehirn seien inoperabel, wie sie im Interview mit der "Bunten" erklärt. Die Ärzte sprechen in ihrer Diagnose zwar nur von drei Monaten, doch Fitz hat gelernt, mit diesem Schicksal zu leben, auch in puncto Weihnachtsplanung: "Es wird nicht so sein, dass ich dann dasitze und mir denke: Oh Gott, das ist vielleicht mein letztes Weihnachten. Dann ist es halt mein letztes..." Sie feiere entweder mit ihrer Familie oder nur mit Freunden, was sie noch nie gemacht habe.

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Vor dem Tod habe sie keine Angst, höchstens vor den Schmerzen, gesteht Fitz. Doch diese Angst konnten ihr die Ärzte nehmen: "Da ist unsere Palliativmedizin sehr weit. Man muss nur das an Schmerzen spüren, was man auch spüren will."

 

Ein Leben nach dem Tod

 

Der buddhistische Glaube hilft Fitz bei der Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt: "Viele tibetische Meister sind, wenn sie in unsere westliche Welt kommen, darüber erschrocken, wie kurzsichtig wir alle denken." Sie sei sich jedoch sicher, dass es weitergehe. Während Helmut Schmidt einmal sagte, dass unsere Moleküle als Moleküle auf der Erde bleiben und vielleicht als Unkraut wiederkommen, ist Fitz etwas optimistischer: "Ich bin davon überzeugt: Wir sind Energie. Wir haben einen Aggregatzustand und ja, es geht weiter!"

 

"Ich hatte ein schönes Leben"

 

Diese Gelassenheit spürt sie auch in Bezug auf ihre Vergangenheit. Die Schauspielerin habe ein schönes Leben gehabt und könne sich nicht beschweren, wie sie sagt. Nur ihre kräftezehrenden Freundschaften hätten sie belastet, doch mit der Zeit konnte sie darunter einen Schlussstrich ziehen: "Mein Zustand radikalisiert mich. Ich bin direkter."

Das mache sie auch frei, erklärt Fitz: "Die Freiheit der Todgeweihten." Sie spricht Klartext und sagt, wenn ihr etwas nicht passt. "Die Leute nehmen mir das auch nicht mehr so übel." Doch offenbar hat die Schauspielerin noch einen Disput mit der Lebensgefährtin ihres Bruders Florian Fitz (48, "Rosenheim-Cops") offen. Weihnachten könnte sich das ändern: "Mit der müsste ich mich eigentlich noch versöhnen."

 

 

 

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