Helmut Dietl bei Lanz: "Soll ich auf den Tod warten?"

Der Höhepunkt beim Jahresrückblick von Markus Lanz: Kult-Regisseur Helmut Dietl über den Krebs und de Chemotherapie, die er gemacht hat. "Soll ich jetzt auf den Tod warten?"
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Der Regisseur Helmut Dietl (l-r), seine Frau Tamara und der Moderator Markus Lanz
dpa Der Regisseur Helmut Dietl (l-r), seine Frau Tamara und der Moderator Markus Lanz

Er könnte jammern, niedergeschlagen oder einfach nicht hier sein. Aber Helmut Dietl ist da. Und wie. Er sitzt auf der Couch in den Bavaria Studios, neben ihm seine Frau Tamara, die er überreden musste, mitzukommen ins Scheinwerferlicht, und Moderator Markus Lanz. Es geht um den Jahresrückblick, die Dietls blicken also offiziell zurück, 3,28 Millionen schauen zu.

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Der Kult-Regisseur ist dabei so sarkastisch und schlagfertig, wie ihn sein Publikum kennt und liebt. Nach einem XL-Applaus und Standing Ovations fragt er frech: „Soll ich mich jetzt freuen?“ Natürlich freut sich Helmut Dietl. Er erzählt launig vom Oscar, den er fast gewonnen hätte. Von „Fack ju Göhte“, den er mit seiner Tochter gesehen hat, obwohl er nicht ins Kino geht.

Und vom Krebs, der Chemo, die er doch gemacht hat: „Soll ich jetzt auf den Tod warten?, hab ich mich gefragt. Dann hab ich mir gedacht, das geht doch nicht – wegen meiner Familie und auch wegen mir. Ich bin nicht der Typ, der auf etwas wartet. Schon gar nicht auf den Tod.“

Lesen Sie hier: Tamara Dietl: Unser Leben mit dem Krebs

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