Hayden Panettiere schildert Übergriff von "sehr berühmten Mann"

Hayden Panettiere beschreibt in ihrem kommenden Memoir einen erschreckenden Vorfall: Als 18-Jährige fand sie sich auf einem Schiff in einer Situation wieder, aus der es kein Entkommen gab.
(mia/spot) |
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Hayden Panettiere beschreibt in ihrem kommenden Memoir einen erschreckenden Vorfall.
Hayden Panettiere beschreibt in ihrem kommenden Memoir einen erschreckenden Vorfall. © imago/Everett Collection

Hayden Panettiere (36) hat im Podcast "On Purpose with Jay Shetty" ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Jugend öffentlich gemacht. Es handelt sich um ein Kapitel aus ihren bevorstehenden Memoiren "This Is Me: A Reckoning", das einen Vorfall beschreibt, der sich ereignete, als Panettiere gerade 18 Jahre alt war.

Der Moderator fasste den Inhalt im Interview zusammen: Eine Freundin habe Panettiere damals auf ein Schiff gebracht und in eine Kabine geführt - wo sich ein älterer Mann befand. Was dann folgte, war laut Panettiere eine Aufforderung zu sexuellen Handlungen.

Panettiere beschrieb, dass die Situation von jemandem eingefädelt wurde, dem sie vollständig vertraut hatte. "Es war jemand, dem ich vertrauen gelernt hatte, jemanden, den ich als Beschützer gesehen hatte, der mir den Rücken stärkte", sagte sie. Diese Person habe sie physisch in ein enges Zimmer und schließlich ins Bett neben einen unbekleideten Mann gelegt - einen, der laut Panettiere "sehr bekannt" war und sich verhielt, "als wäre das für ihn ein ganz normaler Tag".

Die Reaktion der Schauspielerin war instinktiv. "Dieser Löwe in mir, dieses Feuer in mir - mein Haar stellte sich auf und ich wurde wild. Ich dachte: Das passiert mir nicht", beschrieb sie ihre Reaktion. Sie habe das Zimmer sofort verlassen und versucht, sich anderswo auf dem Schiff zu verstecken.

Keine Flucht möglich

Die Schauspielerin hatte sich zunächst auf einen unbefangenen Abend gefreut: "Es gab keinerlei Anzeichen, dass so etwas passieren würde. Es hat mich vollkommen überrascht", so Panettiere. Nach dem Ereignis habe es auch kein Entkommen aus der Situation gegeben. "Es gab kein Abspringen und Wegschwimmen", sagte Panettiere. "Und es gab niemanden, der Verständnis für meine Lage gezeigt hätte. Mir wurde klar: Das war für sie nichts Neues."

Panettiere weist in dem Gespräch auch darauf hin, dass sie gleichzeitig erwachsen und dennoch viel zu jung für so eine Situation gewesen war. "Auch wenn ich ein so intensives Leben gelebt hatte und dachte, ich wäre mit 18 schon so reif - wissenschaftlich gesehen sind die Frontallappen des Gehirns, die für Entscheidungen zuständig sind, erst mit 25 oder 26 vollständig ausgebildet. Ich war also gar nicht in der Lage, vollständig zu begreifen, was um mich herum vorging", erklärte sie.

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