Harvey Weinstein plädiert auf "nicht schuldig"

Vor einem Gericht in Los Angeles hat Harvey Weinstein durch seinen Anwalt übermitteln lassen, dass er in den Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung auf "nicht schuldig" plädiert.
| (jom/spot)
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Harvey Weinstein wurde zu einer 23-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
Harvey Weinstein wurde zu einer 23-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. © imago images/UPI Photo

Harvey Weinstein (69) ist am Mittwoch (21. Juli) vor Gericht in Los Angeles erschienen, wie unter anderem CNN berichtet. Der gefallene Hollywood-Mogul kam in einem Rollstuhl in den Gerichtssaal und ließ seinen Anwalt für sich sprechen: Er plädiert auf "nicht schuldig". Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren.

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Fünf Frauen erheben schwere Vorwürfe gegen Harvey Weinstein

Fünf Frauen beschuldigen den 69-Jährigen in Kalifornien. Es geht um elf Fälle von angeblichen sexuellen Übergriffen, die sich zwischen 2004 und 2013 ereignet haben sollen. Die Staatsanwaltschaft hat unter anderem Anklage wegen Vergewaltigung erhoben. Weinstein bestreitet alle Vorwürfe.

"Er bestreitet die Vorwürfe in dieser Anklageschrift", betonte Weinsteins Anwalt Mark Werksman laut CNN erneut nach der Anhörung von Mittwoch. "Sie sind unbewiesen, unglaubwürdig und unbegründet." Werksman hat zudem vor Gericht eine medizinische Untersuchung für Weinstein erbeten. Am 29. Juli soll die nächste Gerichtsanhörung stattfinden.

Im Juni genehmigte ein New Yorker Richter die Überstellung nach Los Angeles, die am vergangenen Dienstag stattfand. Der Ex-Filmproduzent verbüßt eine Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis in der Stadt Alden im Erie County, New York. Er wurde vergangenes Jahr zu einer 23-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Eine Jury hatte ihn der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung schuldig befunden.

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