Harry und Meghan möchten "für Sicherheit aller Kinder" sorgen
Eines der Anliegen von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) mit Archewell Philanthropies ist es, Kinder vor den Gefahren von Social-Media-Plattformen sowie dem Internet und dem Smartphone im Allgemeinen zu schützen. Daher haben der jüngere Sohn von König Charles III. (77) und seine Ehefrau auch an einem aktuellen Event des Magazins "Oprah Daily" von US-Moderatorin Oprah Winfrey (71) teilgenommen.
Per Videoschalte sprach das Paar mit Jonathan Haidt und Catherine Price, den Autoren des kürzlich veröffentlichten Buches "The Amazing Generation". Dieses richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche. Es soll sie zu einem Leben ermutigen, das nicht von Bildschirmen und den sozialen Medien bestimmt wird. Ein Ausschnitt aus dem Gespräch wurde am 8. Januar bei Instagram veröffentlicht.
Die Folgen einer "smartphonebasierten Kindheit"
In den vergangenen Jahren haben Harry und Meghan zusammen mit Haidt daran gearbeitet, "wie digitale Räume unsere gemeinsame mentale, emotionale und körperliche Gesundheit zutiefst beeinflussen", erzählt der Prinz. Die Forschung des Psychologen habe dazu geführt, dass sich eine von Eltern geführte Bewegung entwickelt habe, "was erstaunlich und dringend notwendig" sei. Die beiden seien stolz darauf, ein Teil davon zu sein, wirft Meghan ein. Die Erkenntnisse seien "unglaublich wertvoll" für die Arbeit mit Eltern, deren Kinder durch die Online-Welt geschädigt wurden, erzählt Harry weiter. "Und für das Arbeiten an Lösungen, um die Sicherheit aller Kinder zu gewährleisten."
Harry bittet Haidt darum, über die Folgen von dem zu sprechen, was jener eine "smartphonebasierte Kindheit" nennt. Kinder müssten spielen, antwortet der Psychologe. "Alle Säugetiere spielen, und sobald sie das Gerät bekommen, wird es alles andere verdrängen", sagt er weiter. "Sie werden weniger Schlaf haben, sie werden aufhören, Bücher zu lesen, sie werden aufhören, so viel Zeit mit anderen Kindern zu verbringen, sie werden nicht mehr so viel Sonnenschein bekommen, sie werden nicht mehr so viel Sport treiben." All das werde nach und nach von Dingen auf dem Bildschirm, "die für eine Sucht entwickelt worden sind", ersetzt.
"Applaudieren dem Mut und der Entschlossenheit Tausender Eltern"
Schon Anfang 2024 hatten Prinz Harry und Herzogin Meghan unter anderem nach einer Anhörung im Justizausschuss des US-Senats eine Nachricht geteilt. Zu Wort kamen damals auch zahlreiche Eltern, deren Kinder durch das Internet Schäden erlitten hatten oder sogar gestorben sind. Meghans und Harrys Stiftung, die zu diesem Zeitpunkt noch Archewell Foundation und nicht Archewell Philanthropies hieß, habe "mit vielen dieser Familien zusammengearbeitet, um ein Unterstützungsnetzwerk für Eltern bereitzustellen, die mit Trauer zu kämpfen haben oder deren Kinder aufgrund des Kontakts mit schädlichen Online-Inhalten unter schweren psychischen Problemen leiden. [...] Wir applaudieren dem Mut und der Entschlossenheit Tausender Eltern im ganzen Land, deren Fürsprache zu dieser Anhörung geführt hat."
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