Harald Glööckler tut sich schwer mit Vorbildern

Er kreiert Mode, malt, schreibt und macht Musik - für Harald Glööckler scheint es keine kreativen Grenzen zu geben. Dabei schöpft der «Prince of Pompöös» vor allem aus sich selbst.
| dpa
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Harald Glööckler mag es farbenfroh und exzentrisch.
Christian Charisius/dpa/dpa Harald Glööckler mag es farbenfroh und exzentrisch.

Kirchheim - Modeschöpfer Harald Glööckler (54) tut sich nach eigenen Angaben schwer mit Vorbildern und orientiert sich deshalb auch nicht an anderen Künstlern. "Meine Kunst ist ein Ausdruck meiner eigenen Persönlichkeit und spiegelt somit ein Teil von mir selbst wider", sagte Glööckler der Deutschen Presse-Agentur.

Er male, wonach ihm gerade sei. "Meine Kunst ist so farbenfroh und exzentrisch wie ich selbst." Der Kunsthistoriker Helge Bathelt habe ihn einmal mit den US-Pop-Art-Künstlern Andy Warhol und Roy Lichtenstein verglichen. "Somit fühle ich mich diesen Künstlern stilistisch auch am nächsten", sagte der Designer.

Modisch habe er sicherlich schon einige Exzesse hinter sich. "Aber man muss das auch immer in der entsprechenden Zeit sehen. Ich bereue nichts, das gilt auch für meine Looks", betonte Glööckler, der künftig auch Musik machen will. Allerdings beschränke er sich eher auf Sprechgesang und überlasse die großen Hymnen lieber den Profis in Sachen Gesang. "Privat liebe ich klassische Musik, aber ich höre auch mal Rap, Techno, Soul und R`n`B."

Harald Glööckler wurde in Maulbronn (Baden-Württemberg) geboren und wohnt seit einigen Jahren in Kirchheim (Rheinland-Pfalz).

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