Halle Berry: Gericht weist Antrag ihres Ex-Ehemannes zurück

Ein Gericht in Los Angeles hat im Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez seinen Antrag auf eine einstweilige Verfügung abgelehnt. Die Schauspielerin kann damit einen juristischen Erfolg verbuchen.
(ncz/spot) |
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Halle Berry hat einen Teilerfolg vor Gericht erziehlt.
Halle Berry hat einen Teilerfolg vor Gericht erziehlt. © imago/Newscom / AdMedia / AD

Im Sorgerechtsstreit um ihren Sohn Maceo hat Halle Berry (60) einen juristischen Erfolg erzielt: Ein Gericht in Los Angeles hat den Antrag ihres Ex-Ehemannes Olivier Martinez (60) auf eine einstweilige Verfügung gegen die Schauspielerin abgelehnt. Auch eine zuvor erlassene vorläufige Verfügung wurde aufgehoben. Das berichtet unter anderem "People".

Martinez hatte Anfang Oktober eine Verfügung wegen häuslicher Gewalt beantragt. Er warf Berry vor, ihren gemeinsamen Sohn körperlich angegriffen zu haben. Konkret soll es bei einem Vorfall am 26. September zu einem Streit gekommen sein, bei dem die Schauspielerin ihren Sohn misshandelt haben soll. Zudem erhob Martinez Vorwürfe wegen weiterer angeblicher Vorfälle in der Vergangenheit. Berry wies die Anschuldigungen entschieden zurück.

"Ich habe Maceo niemals körperlich, emotional oder auf andere Weise misshandelt", erklärte die Oscar-Preisträgerin in einer gerichtlichen Stellungnahme. Sie selbst sei Opfer häuslicher Gewalt und würde ihrem Sohn niemals etwas antun.

Sorgerechtsregelung bleibt vorerst bestehen

Mit der aktuellen Entscheidung ist der Sorgerechtsstreit allerdings noch nicht beendet. Die bisherige vorläufige Regelung bleibt zunächst bestehen. Sie schränkt Berrys Besuchszeiten bei ihrem 13-jährigen Sohn ein: Die Schauspielerin darf ihn montags, dienstags sowie samstags und sonntags jeweils zwischen 10 und 20 Uhr sehen. Über die weitere Regelung soll im November erneut vor Gericht beraten werden.

Martinez hatte zuvor das alleinige Sorgerecht beantragt und wollte auch Übernachtungen bei seiner Ex-Frau verhindern. Die beiden waren von 2013 bis 2016 verheiratet. Ihre Scheidung wurde 2023 nach einem langwierigen Rechtsstreit abgeschlossen.

Berrys Anwältin Marina Beck begrüßte die Entscheidung des Gerichts. Man sei "äußerst erfreut", dass die vorläufige Verfügung aufgehoben worden sei. Berry wolle sich weiterhin auf das Wohlergehen ihrer Familie konzentrieren.

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