Große Sorgen bei Christian Neureuther: Hier bleibt Sohn Felix hart
Seit dem Tod von Rosi Mittermaier (†72, 2023) sind Christian (76) und Felix Neureuther (42) noch enger zusammengerückt. Das Vater-Sohn-Duo zeigt klare Kante, wenn es um starke Familienbande geht. Dennoch gibt es Dinge, die beide Männer nicht mit ihren jeweiligen Kindern teilen wollen – ein Problem, das zu schlaflosen Nächten führen kann.
Christian Neureuther: "Ich bin schon extrem sensibel"
Mit 76 Jahren ist Christian Neureuther noch immer viel in den Bergen und der Natur unterwegs. Am liebsten lässt er sich dabei von seinem Sohn begleiten. "Wir sind auch nicht anders als alle anderen", sagt der einstige Skirennläufer im ZDF-Format "Terra Xplore" (TV-Ausstrahlung 12. April). Dabei offenbart er außerdem: "Ich habe eins gelernt: dass ich Schmerz aushalten muss und andere mit meinen Gefühlen nicht runterziehen will."
Spricht der Ex-Profisportler auch mit Sohn Felix Neureuther nicht über sein Seelenleben? Der 76-Jährige betont: "Ich kann bei ihm weinen." Bestimmte Ängste und Sorgen wolle er dennoch nicht teilen. "Ich bin schon extrem sensibel." Diese Gefühlslage bezeichnet er sogar als "furchtbar" und erklärt, darunter extrem zu leiden. "Ich schlafe nächtelang nicht, weil ich mir Sorgen mache." Mit Blick auf seinen 42-jährigen Sohn sagt er: "Warum soll ich das weitergeben?"
Felix Neureuther: "Warum soll ich die Kinder in so etwas reinziehen?"
Wie steht Felix Neureuther zum Leiden seines Promi-Vaters? Und wie geht er selbst bei seinem Nachwuchs mit diesem Thema um? Vor seinen Kindern wolle der ehemalige Ski-Star "hart sein" und keine Tränen zeigen: "Warum soll ich die Kinder in so etwas reinziehen? Die sollen sehen, dass es dem Papa gut geht", erklärt Felix Neureuther. Er findet, seine beiden Söhne und beiden Töchter seien "noch zu klein", um derartige Situationen richtig deuten zu können. "Vielleicht ändert sich das später."
Ob Felix Neureuther diese Art der Gefühlsbewältigung von seinem Vater übernommen hat? Entwicklungspsychologe und Väterforscher Andreas Eickhorst erklärt dazu im ZDF: "In dieser Gesellschaft, wie sie gerade ist, können Männer [ Väter, d.R. ], die sich positionieren, durchaus prägen – indem sie sagen 'Du musst stark sein, jetzt kommt die Männlichkeit wieder zurück' oder 'Wir können Emotionen zulassen und trotzdem nicht schwach sein'."
Dass die beiden Neureuther-Männer ihre emotionale Gefühlslage eher für sich behalten, scheint für sie aber kein Makel zu sein. "Du darfst die Kinder nicht einengen und hindern, sondern musst ihnen ermöglichen, weiter nach oben zu kommen", betont Christian Neureuther. Da ist sich das prominente Vater-Sohn-Duo einig.

