Greta Gerwig: Sie will nie wieder mit Woody Allen drehen

Seit Jahren wird Regisseur Woody Allen sexueller Missbrauch vorgeworfen. Dazu äußerte sich nun Greta Gerwig, die vor sechs Jahren in einem seiner Filme mitspielte.
| (the/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Harte Worte von Schauspielerin Greta Gerwig (34, "Lola gegen den Rest der Welt"): In einem Gespräch mit der New York Times sagte sie, sie bereue es zutiefst im Jahr 2012 in Woody Allens (82) Film "To Rome with Love" mitgespielt zu haben. Hintergrund ist die Tatsache, dass dem Regisseur von seiner Adoptivtochter Dylan Farrow (32) vorgeworfen wird, sie im Alter von sieben Jahren sexuell missbraucht zu haben – zuletzt hatte sie diese Anschuldigungen im Dezember 2017 in der Los Angeles Times wiederholt. (Hier können Sie den Film "Frances Ha" mit Greta Gerwig in der Hauptrolle kaufen)


 

"Es brach mir das Herz, als ich das realisierte"

Diese Vorwürfe bewegten Gerwig nun zu folgender Aussage: "Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich nicht in dem Film mitgespielt. Ich habe seither nicht wieder mit ihm gearbeitet und werde es auch nicht wieder tun. Dylan Farrows Artikel ließen mich erkennen, dass ich den Schmerz einer anderen Frau verstärkt habe. Es brach mir das Herz, als ich das realisierte." Sie könne zwar die Tatsache nicht ändern, dass sie als Künstlerin von Allens Filmen geprägt worden sei, "aber ich kann in Zukunft andere Entscheidungen treffen."

Woody Allens leiblicher Sohn Ronan Farrow (30) hatte die #MeToo-Debatte im Oktober 2017 mit ins Rollen gebracht. Er ist der Autor des Artikels, der viele der ursprünglichen Vorwürfe gegen Harvey Weinstein ans Licht brachte.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren