"Godzilla Minus Zero": Das nächste große Monster-Spektakel mit kleinen Mitteln?

"Godzilla Minus One" kostete nur etwa zehn Millionen Dollar und wurde trotzdem zu einem großen Hit. Jetzt folgt die mit Spannung erwartete Fortsetzung "Godzilla Minus Zero".
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Godzilla schien besiegt zu sein, doch die Riesenechse lebt und ist bereit, Japan erneut ins Chaos zu stürzen.
Godzilla schien besiegt zu sein, doch die Riesenechse lebt und ist bereit, Japan erneut ins Chaos zu stürzen. © Toho

Das größte und gewaltigste Ungeheuer der Kinogeschichte, eingepfercht in einem Zehn-Millionen-Dollar-Film? In der Theorie kann das eigentlich nicht funktionieren. In der Praxis ging es aber doch, mit großem Erfolg an den Kinokassen, erstklassigen Kritiken und sogar einem Oscar in der Kategorie "Beste visuelle Effekte": "Godzilla Minus One" zeigte 2023 eindrucksvoll, dass man auch mit kleinen Mitteln großes Monsterkino machen kann. Jetzt wird die Erfolgsgeschichte mit "Godzilla Minus Zero" fortgesetzt.

Das Budget werde diesmal größer sein, verriet Regisseur und Autor Takashi Yamazaki vorab. Aber wohl nicht riesengroß: Hinter "Godzilla Minus Zero" steht erneut das japanische Filmstudio Toho, das sich durch seine "Godzilla"-Filme (seit 1954) zwar einen legendären Ruf erarbeitet hat, aber nicht über Mittel verfügt, die mit denen großer Hollywood-Produktionen vergleichbar wären. Yamazaki wird wieder eigene pfiffige Wege finden müssen, um seinen monströsen Kaijū-Protagonisten möglichst eindrucksvoll in Szene zu setzen.

"Godzilla Minus One" erzählte eine neue Version der klassischen Geschichte, also wie Japan kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von einem mutierten Ungeheuer aus der Tiefe des Meeres heimgesucht wird. Die Schäden sind unermesslich, doch letztlich wird das Monster besiegt. "Godzilla Minus Zero" setzt die Erzählung zwei Jahre später fort - mit neuen Bestien und noch mehr Zerstörung.

Japan, 1949. Das Land befindet sich nach dem Krieg und der zurückliegenden Attacke durch Godzilla im Wiederaufbau (die menschliche Hauptrolle im Film spielt wieder Ryūnosuke Kamiki als ehemaliger Kamikaze-Pilot Kōichi Shikishima). Das Monster liegt irgendwo auf dem Grund der Sagami-Bucht. Da taucht plötzlich ein neuer Kaijū auf und greift die Stadt Matsumoto an - ein drachenähnliches Ungetüm, das bald im ganzen Land Angst und Schrecken verbreitet. Ein Gigant, der nur durch einen anderen Giganten bezwungen werden kann ...

So erhebt sich Godzilla bald doch wieder für einen epischen japanischen Kampf der Titanen. Auf der anderen Seite der Welt wird indes auch schon wieder an einem neuen amerikanischen Monster-Spektakel gearbeitet. "Godzilla x Kong: Supernova" soll im Frühjahr 2027 in den Kinos starten. Die Produktionskosten für diesen Film dürften dann wieder bei mindestens 150 Millionen Dollar liegen.

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