Giovanni Zarrella rät Bruder Stefano in der Liebe zur Geduld

Im gemeinsamen Podcast "Tutto bene" sprechen die Zarrella-Brüder über Liebe und Geduld. Während Giovanni Zarrella seit über 20 Jahren mit Jana Ina verheiratet ist, hadert Stefano mit seinem Single-Leben. Sein älterer Bruder hat dazu einen klaren Rat.
(ero/obr/spot) |
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Stefano und Giovanni Zarrella trennen fast 13 Jahre Altersunterschied.
Stefano und Giovanni Zarrella trennen fast 13 Jahre Altersunterschied. © imago/Eventpress / Eventpress Kochan

In der neuen Folge ihres gemeinsamen Podcasts "Tutto bene" (Podimo), die unter dem Thema Geduld steht, sprechen die Brüder Giovanni (48) und Stefano Zarrella (35) über die Liebe. Während Stefano offen erzählt, dass ihn sein Single-Dasein beschäftigt, nutzt Giovanni die Gelegenheit für persönliche Ratschläge. Passend zum Thema der Episode macht er deutlich: Gerade in der Liebe sei Geduld oft besonders wichtig.

"Ich muss geduldig sein. Denn ich bin 35 und noch Single", sagt Stefano Zarrella gleich zu Beginn des Gesprächs. Giovanni antwortet darauf mit aufmunternden Worten: "Alles hat seine Zeit, jeder macht sein eigenes Rennen."

20 Jahre Ehe vs. Dauer-Single

Giovanni Zarrella spricht aus Erfahrung. Seit mehr als 20 Jahren ist der Sänger mit Ehefrau Jana Ina (49) glücklich, gemeinsam haben sie zwei Kinder im Alter von 17 und 13 Jahren. Bruder Stefano dagegen trennte sich vor drei Jahren von Influencerin Romina Palm (26) und gilt seitdem als Single. Auch wenn es um sein Privatleben immer wieder Liebesgerüchte gibt.

Über seinen jüngeren Bruder sagt Giovanni, er finde es "ganz normal", mit 35 noch Single zu sein. Schließlich gebe es viele Menschen, die auch erst nach einer Trennung oder in späteren Jahren noch einmal die Liebe fänden. Entsprechend macht er Stefano Mut: "Die Liebe kommt, Stef. Hab' Geduld."

"Wie viel Zeit hab' ich denn noch?"

Stefano sieht die Situation mit einer Mischung aus Ehrlichkeit und Gelassenheit. "Ich sage es mal so: Ich dachte nicht, dass ich mit 35 noch Single bin", räumt er ein. Gleichzeitig betont er, dass er grundsätzlich entspannt bleibe. Wenn andere ihm sagten, vielleicht stehe die Richtige schon morgen vor der Tür, denke er sich: "Ich habe noch Zeit."

Ganz ohne Zweifel ist das Thema für ihn aber offenbar nicht. Direkt danach hakt er bei seinem Bruder nach: "Wie viel Zeit hab' ich denn noch? Realistisch bitte!" Giovanni reagiert verständnisvoll und wünscht ihm die große Liebe am liebsten sofort. Zugleich macht er klar, dass sich so etwas nicht planen lasse. Viel wichtiger sei es, geduldig zu bleiben, statt aus Torschlusspanik in die nächste Beziehung zu stürzen. Lieber warte man etwas länger auf den richtigen Menschen, als sich nach wenigen Monaten oder Jahren wieder trennen zu müssen, weil es am Ende doch nicht passt.

Stefano beschreibt dabei auch, wie sehr frühere Erfahrungen den Blick auf neue Beziehungen verändern können. "Man wird irgendwie vorsichtiger", sagt er. Das Schwierige sei für ihn, sich trotz dieser Vorsicht wieder ganz auf jemanden einzulassen: "Und das Krasse ist ja, man muss sich trotzdem komplett öffnen, wenn man was zulässt." Giovanni stimmt zu: "Du musst dich öffnen. Du musst einem Partner ja auch die Möglichkeit geben, dich so kennenzulernen, wie du wirklich bist. Du musst mit vollem Vertrauen reingehen".

Das sei das Spannende bei einer Beziehung. "Man muss sich irgendwann, wenn man ein erstes Vertrauen aufbaut, komplett öffnen, um einander kennenzulernen - ohne aber zu wissen, ob das Vertrauen belohnt wird." Abschließend erklärt er liebevoll: "Man muss das Risiko schon eingehen, mein lieber Bruder."

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"Wann ist Dating so kompliziert geworden?"

Dass das Thema Dating Stefano Zarrella beschäftigt, zeigt auch sein neuester Instagram-Post. Am Donnerstag veröffentlichte er ein Video, in dem er zunächst gut gelaunt in einem Restaurant den Mut aufbringt, eine Frau nach ihrer Nummer zu fragen. Später ist im Kontrast dazu zu sehen, wie er allein in einem dunklen Zimmer durch eine Dating-App swipet.

"Manchmal frage ich mich wirklich, wann Dating eigentlich so kompliziert geworden ist", schreibt er dazu. "Heute gibt es so viele Möglichkeiten, Apps, so viele Wege, jemanden kennenzulernen und trotzdem scheint es schwerer denn je, wirklich bei jemandem anzukommen". Alles sei schneller geworden, aber nicht tiefer. Man sei ständig in Kontakt, doch echte Verbindungen würden immer seltener. "Vielleicht ist genau das der Punkt, der mich manchmal traurig macht."

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