Gil Ofarim: "Es geht hier nicht um die Kette"

Nach den Antisemitismusvorwürfen von Gil Ofarim gegen einen Mitarbeiter eines Hotels werfen Videoaufnahmen angeblich Fragen auf.
| (hub/spot)
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Gil Ofarim bei einem Auftritt in Berlin.
Gil Ofarim bei einem Auftritt in Berlin. © imago/Eventpress

Nach den Antisemitismusvorwürfen von Gil Ofarim (39) gegen einen Mitarbeiter eines Hotels in Leipzig sollen Videoaufnahmen angeblich Fragen aufwerfen. Anfang Oktober berichtete der Sänger auf Instagram, er sei von einem Mitarbeiter des Hotels dazu aufgefordert worden, seine Halskette mit einem Davidstern einzupacken. Dann dürfe er einchecken.

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"Bild am Sonntag" berichtet nun unter Berufung auf tonlose Überwachungsvideos aus dem Hotel, die dem Blatt demnach vorliegen, dass Ofarims Kette mit dem Davidstern angeblich nicht zu sehen sei. Auch bei der "Leipziger Volkszeitung" heißt es, das Überwachungsvideo aus der Lobby des Hotels werfe "weitere Fragen zum Fall Gil Ofarim auf". Die Auswertung der Videoaufnahmen soll noch nicht abgeschlossen sein.

"Es geht hier nicht um die Kette"

Gil Ofarim erklärte "Bild am Sonntag" dazu: "Der Satz, der fiel, kam von hinten. Das heißt, jemand hat mich erkannt. Es geht hier nicht um die Kette. Es geht eigentlich um was viel Größeres. Da ich oft mit dem Davidstern im Fernsehen zu sehen bin, wurde ich aufgrund dessen beleidigt." Es gehe nicht darum, "ob die Kette im Hotel zu sehen war oder nicht. Sondern es geht darum, dass ich antisemitisch beleidigt worden bin".

Inzwischen gibt es von dem Musiker eine Strafanzeige gegen den Mitarbeiter des Hotels. Das gab er an diesem Dienstag (12. Oktober) in einem Instagram-Post bekannt. Gegen ihn war zuvor von dem Hotelangestellten ebenfalls Anzeige erstattet worden, wegen Verleumdung. Zwei Mitarbeiter des Hotels sollen nach den Vorwürfen vorerst beurlaubt worden sein.


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