Gil Ofarim entschuldigt sich bei Hotelmitarbeiter: "Es tut mir leid!"

Gil Ofarim hat sich erstmals öffentlich bei dem Hotelmitarbeiter entschuldigt, dem er Antisemitismus vorgeworfen hatte. In der RTL-Sendung "Punkt 12" sagte der Dschungelkönig: "Es tut mir leid!"
(mia/spot) |
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Gil Ofarim hat sich nun auch öffentlich entschuldigt.
Gil Ofarim hat sich nun auch öffentlich entschuldigt. © ddp/Stoccy

Gil Ofarim (43) hat sich erstmals klar und öffentlich bei dem Hotelmitarbeiter, dem er Antisemitismus vorgeworfen hatte, entschuldigt. In der RTL-Sendung "Punkt 12" sprach Moderatorin Katja Burkard (60) den frisch gekrönten Dschungelkönig direkt auf den Leipziger Hotelmitarbeiter Markus W. an und fragte: "Kannst du denn sagen: 'Es tut mir leid', was dem Markus W., dem Hotelmitarbeiter durch dein Video widerfahren ist?" Daraufhin sagte Ofarim, er habe dies bereits persönlich und vor Gericht getan. Anschließend fügte er hinzu: "Ich kann mich nur wiederholen: Alles was da passierte und im Nachgang alles: Es tut mir leid!"

Auf genau diese öffentliche Entschuldigung hatten viele Beobachter seit Wochen gewartet. Während Ofarims Teilnahme am Dschungelcamp war der sogenannte Davidstern-Skandal wiederholt Thema - sowohl unter den Mitcampern als auch beim Publikum. Bislang hatte sich der Musiker lediglich bei der Stadt Leipzig und dem Bundesland Sachsen öffentlich entschuldigt.

Dschungelsieg überrascht nach Skandal

Dass Ofarim die Zuschauer von RTLs Reality-Format "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" für sich gewinnen konnte, kam für viele nach dem Skandal überraschend. Sein Sieg brachte ihm neben der Dschungelkrone auch 100.000 Euro Preisgeld ein. Die Rückkehr ins Fernsehen sorgte jedoch für Diskussionen.

Der Hotelangestellte, der im Zentrum der damaligen Vorwürfe stand, äußerte sich kürzlich im Interview mit "Die Zeit" erstmals ausführlich. Der als Markus W. bezeichnete Mann schilderte, wie belastend die jüngsten Entwicklungen für ihn seien: "Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin, und das ist schwer für mich."

Streit um Unterlassungserklärung

Ein großer Diskussionspunkt betrifft eine Unterlassungserklärung. Ofarim hatte im Dschungelcamp den Eindruck erweckt, er dürfe sich zu dem Vorfall nicht äußern. Markus W. stellt dies anders dar: Ofarim habe sehr wohl über die Ereignisse sprechen dürfen. Untersagt seien lediglich Aussagen, die nahelegen, Markus W. hätte sich antisemitisch geäußert.

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  • zOTTEL vor 5 Minuten / Bewertung:

    Im Gericht gehörte die Entschuldigung zu der Strategie der Anwälte, die dem ewig Jähzornigen klar gemacht haben, das es sonst teuer für ihn wird. Jetzt muss er drauf achte potentielle Partner nicht zu vergrätzen. Beide Male Strategie, er nicht Herz!

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