Gibt es den Oscar-Fluch tatsächlich?

Der Oscar ist in Hollywood die begehrteste Auszeichnung - doch der Goldjunge bringt den Preisträgern nicht immer Glück. Bei manchen Stars schlägt der Oscar-Fluch zu!
| (jic/spot)
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Ein Opfer des Oscar-Fluchs: Sandra Bullock
Jordan Strauss/Invision/AP Ein Opfer des Oscar-Fluchs: Sandra Bullock

Los Angeles - Er gilt als die größte Auszeichnung der internationalen Filmwelt: der Academy Award, kurz Oscar. Doch für viele Preisträger ist er mehr Fluch als Segen. Ob Karrieretief oder Beziehungspech - der Oscar zieht oft auf mysteriöse Weise Unglück nach sich. Nicole Kidman (46) sprach im australischen für "The Hours" . Was die Krönung ihres beruflichen Erfolges sein sollte, zeigte der Australierin nur die "Leere" in ihrem Leben.

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Schon lange umgibt die begehrte Trophäe ein Aberglaube; der Oscar-Fluch kann Karrieren zerstören. Tatsächlich hat der Goldjunge schon einige bis dahin vielversprechende Talente auf dem Gewissen. Adrien Brody (40) war 2003 der jüngste Gewinner des Hauptdarsteller-Oscars für "Der Pianist" und wurde als kommender großer Charakter-Darsteller gehandelt. Doch seine nächsten Filme floppten bei Kritikern und Zuschauern gleichermaßen. Heute ist Brody mit Science-Fiction-Trash wie "Predator" meilenweit von seinen goldenen Oscar-Zeiten entfernt.

Brody ist nur ein Beispiel von vielen. Wer kennt heute noch F. Murray Abraham oder Mercedes Ruehl? Wo ist der Erfolg von Marrisa Tomei oder Cuba Gooding Jr. geblieben? Sie alle erhielten die höchste Auszeichnung, die Hollywood zu bieten hat und verschwanden kurz darauf von der Bildfläche. Sogar Superstar Halle Berry (47) hätte die Trophäe beinahe ihre Karriere gekostet. Ihr Sieg für "Monster's Ball" im Jahr 2001 sollte die Hollywood-Schönheit endgültig zum Topstar machen. Doch anstatt mit hochkarätigen Charakterrollen durchzustarten, ging sie mit Filmen wie "Gothika" baden. Für den Mega-Flop "Catwoman" erhielt Berry gar die Goldene Himbeere; der unliebsame Preis für schlechte Leistungen gilt als Anti-Oscar.

Nicht nur Karrieren sind vom Oscar-Fluch betroffen. Auch Beziehungen halten ihm oft nicht stand. Der kleine Goldjunge hat sich in den letzten Jahren als echter Beziehungskiller erwiesen. Gerade Schauspielerinnen scheinen davon betroffen zu sein - die Liste ist lang. Als Sandra Bullock (49) ihren Oscar für "The Blind Side" erhielt, dankte sie Jesse James in einer rührenden Rede. Noch wusste sie nichts von den Affären ihres damaligen Ehemannes, die während der Dreharbeiten zu demselben Film stattfanden und die Ehe letztendlich zerstörten. Julia Roberts(46) beendete drei Monate nach ihrem Oscar für "Erin Brokovich" die vierjährige Beziehung zu Benjamin Bratt (49). Nur Tage nachdem Kate Winslet (38) den Oscar entgegennehmen durfte, gab die Engländerin das Ende ihrer bis dahin scheinbar glückliche Beziehung zu Regisseur Sam Mendes (48) bekannt. Bei Hilary Swank (39) brauchte es immerhin zwei Statuen, um ihre Ehe zu Chad Lowe zu einem frühzeitigen Ende zu bringen.

Doch Oscar will keinesfalls diskriminieren. Jüngst erwischte es auch einen männlichen Gewinner: Jean Dujardin (41), der im vergangenen Jahr für "The Artist" gewann, gab vor wenigen Tagen die Trennung von seiner Ehefrau Alexandra Lamy (42) bekannt. Das Paar hatte 2009 nach langjähriger Beziehung geheiratet. Die nächste Oscar-Verleihung findet am 2. März 2014 in Los Angeles statt. Bleibt zu hoffen, dass die kommenden Preisträger von dem Fluch verschont bleiben.

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