Gerichtsstreit: Blake Lively fordert acht Millionen von Justin Baldoni

Ein US-Gericht hat kürzlich entschieden, dass Blake Lively die Anwaltskosten aus einem Rechtsstreit gegen Justin Baldoni erstattet bekommen soll. Die Rechnung beläuft sich auf etwas mehr als acht Millionen US-Dollar, wie jetzt bekannt wird.
(wue/spot) |
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Blake Lively und Justin Baldoni bei den Dreharbeiten zu "Nur noch ein einziges Mal".
Blake Lively und Justin Baldoni bei den Dreharbeiten zu "Nur noch ein einziges Mal". © imago/Cover-Images

Vor etwas mehr als zwei Wochen wurde von einem US-Gericht zugunsten von Blake Lively (38) entschieden, dass Justin Baldoni (42) und Wayfarer Studios die Anwaltskosten der Schauspielerin übernehmen müssen. Nun berichten US-Medien, wie hoch die Rechnung für den Regisseur und Schauspieler ausfallen könnte. Lively fordert von ihrem "Nur noch ein einziges Mal"-Co-Star insgesamt rund acht Millionen US-Dollar, wie unter anderem das Branchenportal "Deadline" und das Magazin "People" unter Berufung auf vorliegende Gerichtsunterlagen schreiben.

Lively bitte das Gericht darum, ihr Anwaltskosten in Höhe von 7.495.526,87 US-Dollar sowie weitere Kosten in Höhe von 539.514,01 US-Dollar zuzusprechen, heiße es in einer Einreichung. Baldonis Seite habe nun Zeit bis zum 13. Juli, um der Zahlung des entsprechenden Betrags zuzustimmen oder die Forderung anzufechten. Nach Ablauf des Termins soll der zuständige Richter darüber entscheiden, ob die rund acht Millionen Dollar in voller Höhe oder nur zu einem Teil ausgezahlt werden.

Darum ging es im Streit zwischen Baldoni und Lively

Im Rahmen der Dreharbeiten zu dem Film "Nur noch ein einziges Mal", für den beide vor der Kamera standen und Baldoni auch Regie führte, soll es Lively zufolge zu sexueller Belästigung gekommen sein. Danach habe es laut der Schauspielerin eine gezielte Rufschädigungskampagne durch ihren Co-Star gegeben. Baldoni klagte seinerseits auf 400 Millionen US-Dollar Schadenersatz, die Klage wurde jedoch abgewiesen.

Der Hintergrund für die Entscheidung über die Erstattung der Anwaltskosten war ein zuvor geschlossener Vergleich. Nach einem langen öffentlichen Streit zwischen Baldoni und Lively war es im Mai überraschend zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen. Baldoni hatte die Anschuldigungen gegen ihn bestritten, im April hatte ein Richter zehn von 13 Klagepunkten aus Livelys Klage gestrichen, darunter auch die Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Die Einigung kam überraschend, weil Lively angekündigt hatte, den Kampf vor Gericht trotzdem fortsetzen zu wollen.

In dem Rechtsstreit hatte das Gericht mit der Entscheidung über die Erstattung der Anwaltskosten über den zu diesem Zeitpunkt letzten offenen Punkt entschieden. Es wurde laut US-Medien festgestellt, dass Lively sich die Anwaltskosten erstatten lassen kann, Schadenersatzansprüche in dieser Entscheidung habe sie allerdings nicht.

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