Gérard Depardieu: Prozess wegen sexueller Nötigung startet in Paris

In Frankreich startet am Montag der verschobene Prozess gegen Schauspieler Gérard Depardieu. Dabei geht es um die Klage von zwei Frauen, die er 2021 am Filmset sexuell belästigt haben soll. Dem 76-Jährigen drohen bis zu fünf Jahre Haft.
(ae/spot) |
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In den vergangenen Jahren haben schon etliche Frauen schwere Anschuldigungen gegenüber Schauspieler Gérard Depardieu erhoben.
In den vergangenen Jahren haben schon etliche Frauen schwere Anschuldigungen gegenüber Schauspieler Gérard Depardieu erhoben. © imago images/POP-EYE

Eigentlich sollte der Prozess wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung gegen Gérard Depardieu (76) bereits am 28. Oktober 2024 in Paris beginnen. Er wurde jedoch wegen einer Erkrankung des Schauspielers verschoben. Am Montag, dem 24. März, soll es nun endlich in der französischen Hauptstadt losgehen.

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Übergriffe bei Dreharbeiten 2021?

Wie die französische Zeitung "Le Monde" berichtet, wird Gérard Depardieu am 24. und 25. März zu der Verhandlung persönlich erwartet. Dem französischen Star werden in der Klage sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die sich im September 2021 am Set von Jean Beckers (91) Film "Les volets verts" ereignet haben sollen. Eines der mutmaßlichen Opfer hatte im Februar 2024 Anzeige wegen "sexueller Nötigung, sexueller Belästigung und sexistischer Beleidigung" erstattet.

Dem 76-Jährigen drohen im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis sowie eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro. Depardieu wies alle Vorwürfe zurück. Insgesamt haben ihn rund 20 Frauen in den vergangenen Jahren verschiedener sexueller Vergehen beschuldigt.

Ende Oktober 2024 hatten Ärzte dem Schauspieler einen schlechten Gesundheitszustand attestiert, weshalb die Anhörung auf März verschoben wurde. Laut einem im Februar erstellten medizinischen Gutachten ist Depardieu inzwischen wieder fähig, vor Gericht zu erscheinen.

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