Gerät Donald Trump nun unter Druck?

Die Schlammschlacht zwischen US-Präsident Donald Trump und Pornostar Stormy Daniels ist eröffnet. In Sachen TV-Einschaltquoten hat sie ihn deutlich übertrumpft. Kostet ihn dieser Skandal bald den Job?
| (cam/spot)
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Pornostar Stormy Daniels (39) hat am Sonntagabend in einem Interview in der US-Sendung "60 Minutes" ausführlich über ihre angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump (71) ausgepackt. Er selbst schweigt dazu bisher auf Twitter. Stattdessen dementierten das Weiße Haus und sein Anwalt ihre Darstellungen. Der Anwalt der 39-Jährigen hat darauf mit einer Gegenklage wegen Verleumdung reagiert. Die Schlammschlacht ist eröffnet. Einen kleinen Sieg hat Stormy Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, bereits errungen: Die Einschaltquoten sprechen für sie.

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Versteckter Seitenhieb?

22,1 Millionen Zuschauer erreichte ihr TV-Interview beim Sender CBS, wie US-Medien übereinstimmend berichten. Sie war damit die Nummer eins am Sonntagabend in den USA. Die "60 Minutes"-Ausgabe in der Donald Trump nach seinem Wahlsieg im Jahr 2016 zu sehen war, erreichte damals nur 20 Millionen Amerikaner. Den Top-Platz des Formats hält nach wie vor der ehemalige US-Präsident Barack Obama (56). Für ihn schalteten im Jahr 2008 24,5 Millionen Menschen ein.

Zahlen - besonders Einschaltquoten - sind für Trump bekanntlich ein immerwährendes Thema, zu dem er gerne auf Twitter Stellung bezieht. Anfang März verhöhnte er beispielsweise die Oscars wegen der niedrigen Einschaltquoten. Ob er sich doch noch zu einem Tweet hinreißen lässt? Oder hat er dies vielleicht doch schon? Am 26. März twitterte er: "So viele Fake News. Waren niemals voluminöser oder ungenauer. Aber alles in Allem geht es unserem Land großartig!"

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Ob ihm die Mehrheit der amerikanischen Bürger da zustimmt? Das Thema Waffengewalt ist seit dem beeindruckenden Schüler-Protest "March For Our Lives" allgegenwärtig. Der Druck von Seiten der Öffentlichkeit auf Donald Trump scheint zu wachsen, doch ob ihn all das den Job kosten wird, bleibt abzuwarten.

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