Gegen Stress und Bluthochdruck: Baden im Wald

Was ist dran am Wohlfühl-Trend Waldbaden? Oder besser gesagt: drin? Viel, sagen immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, für Körper, Geist und Seele.
von  Petra Esselmann
Das Knacken von Zweigen hören, Blätter und Erde riechen, Moos und Rinde unter den Fingern spüren - an solche kleinen sensorischen Walderlebnisse kann sich wahrscheinlich beinahe jeder erinnern. Die Waldatmosphäre mit allen Sinnen zu erfassen, ist nicht nur angenehm, sondern für den der Natur heute zunehmend entfremdeten Menschen auch nachweislich gesund. Deshalb gehen jetzt viele "Waldbaden".
Das Knacken von Zweigen hören, Blätter und Erde riechen, Moos und Rinde unter den Fingern spüren - an solche kleinen sensorischen Walderlebnisse kann sich wahrscheinlich beinahe jeder erinnern. Die Waldatmosphäre mit allen Sinnen zu erfassen, ist nicht nur angenehm, sondern für den der Natur heute zunehmend entfremdeten Menschen auch nachweislich gesund. Deshalb gehen jetzt viele "Waldbaden". © iStock/Smileus

Die wohltuende Wirkung eines Waldspaziergangs haben wohl die meisten schon einmal erlebt. Seit einigen Jahren ist der Wald als Therapeut immer öfter Gegenstand wissenschaftlicher Studien weltweit. Beim sogenannten Waldbaden lassen sich die unterschiedlichen Heilmittel, die er zu bieten hat, noch bewusster und intensiver auskosten. Das achtsame Sein im Wald hat messbare positive Effekte auf Blutdruck, Immunsystem, Konzentrationsfähigkeit und Psyche.

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