Fürstin Charlène ganz in Weiß: Herzliches Wiedersehen mit den Macrons

Herzliche Umarmungen in Metz: Emmanuel und Brigitte Macron haben zum Abschluss der Papstreise durch Frankreich Albert und Charlène von Monaco empfangen. Die Fürstin machte dabei von einem Recht Gebrauch, das weltweit nur wenigen Frauen zusteht.
(mia/spot) |
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Emmanuel und Brigitte Macron haben zum Abschluss der Papstreise durch Frankreich Albert und Charlène von Monaco empfangen.
Emmanuel und Brigitte Macron haben zum Abschluss der Papstreise durch Frankreich Albert und Charlène von Monaco empfangen. © ddp/abaca press

Zum Abschluss seines viertägigen Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. am Montag, 28. September, in Metz Station gemacht. Im Kongresszentrum Robert Schuman sprach er bei dem Treffen "An den Wurzeln Europas für Frieden und Einheit" über die Zukunft des Kontinents. Unter den Gästen waren Emmanuel und Brigitte Macron sowie Fürst Albert II. und Fürstin Charlène von Monaco.

Die Begrüßung der beiden Paare fiel ausgesprochen innig aus, wie die französische "Gala" berichtet. Macron und Albert umarmten sich wie alte Freunde. Brigitte Macron legte der 48-jährigen Fürstin beide Hände an die Wangen, gab ihr ein Küsschen und nahm sie liebevoll in den Arm. Während der Reden saß das Fürstenpaar direkt neben der Première Dame.

Charlène nutzt ein seltenes Privileg

Auch Charlènes Garderobe fiel auf. Die Fürstin erschien in einem weißen Kostüm mit markantem Kragen und passender Handtasche mit goldenen Details. Damit machte sie vom sogenannten "Privilège du blanc" Gebrauch. Diese Ausnahme vom strengen Dresscode erlaubt nur bestimmten Angehörigen katholischer Herrscherhäuser, bei Begegnungen mit dem Papst Weiß zu tragen. Weltweit steht das Recht Berichten zufolge nur wenigen Frauen zu.

Alle anderen erscheinen bei Papstaudienzen traditionell in einem langen schwarzen Kleid mit hohem Kragen und langen Ärmeln, dazu eine schwarze Mantilla. Brigitte Macron hielt sich an die Tradition und trug ein schwarzes Kleid mit goldener Brosche.

Papst warnt vor dem Streben nach Vorherrschaft

In seiner Rede sprach Leo XIV. von einer "neuen Etappe" in der Geschichte des "heutigen Europa". Der Kontinent solle aus seinen christlichen Wurzeln schöpfen, um das Streben nach Vorherrschaft zu überwinden, das die Kriege der Gegenwart antreibe. Junge Europäer rief er unter stehendem Applaus auf, sich nicht "der Logik der Gewalt und der Unterdrückung" zu beugen und sich unermüdlich für ihre Gemeinschaften einzusetzen, "auch durch politisches Engagement".

Macron schlug in dieselbe Kerbe. Europa müsse den "Mut seiner Gründer" wiederfinden und dürfe der "Rückkehr der Nationalismen" nicht nachgeben.

Wiedersehen nach dem Monaco-Besuch

Für Albert und Charlène war es bereits das zweite gemeinsame Treffen mit dem Papst in diesem Jahr. Am 28. März hatte Leo XIV. Monaco besucht, damals trugen Charlène und Tochter Gabriella Weiß. Auch die Verbindung zu den Macrons ist eng: Das Fürstenpaar hatte den Präsidenten und seine Frau in Monaco zu einem Staatsbankett empfangen, dem ersten für einen französischen Staatschef seit mehr als 40 Jahren.

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