Für Désirée Nosbusch ist Schönheit "belastend"

Schauspielerin Désirée Nosbusch fühlt sich mit ihren 55 Jahren von allen Erwartungen losgelöst. Sie müsse heute "nicht mehr gefallen".
| (cos/spot)
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Désirée Nosbusch gefällt es, im "Charakterfach" Fuß gefasst zu haben.
Désirée Nosbusch gefällt es, im "Charakterfach" Fuß gefasst zu haben. © imago images / Andre Poling

Schauspielerin Désirée Nosbusch (55) genießt eine Freiheit, die ihr erst vor wenigen Jahren zuteilwurde: "Ich muss nicht mehr gefallen." Im Interview mit "Bild am Sonntag" meint die gebürtige Luxemburgerin, dass es für sie durchaus herausfordernd gewesen sei, im Alter zwischen 45 und 50 Jahren noch immer für die Rolle "der hübschen Ex-Frau oder der verführerischen Kollegin" gecastet worden zu sein. "Das Optische spielte immer noch eine sehr große Rolle. Das fand ich belastend."

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Mittlerweile habe sich die Schauspielerin weiterentwickelt. Spätestens durch ihr Engagement in der Serie "Bad Banks" habe sie einen "Fuß im Charakterfach" und dort "lebt es sich ganz wunderbar", erklärt Nosbusch. Zwar würden sie noch immer ab und zu Zweifel überkommen, "wenn die Kamera auf der rechten Seite steht, dass das mein schlechtes Profil ist", sie könne diese heute aber abschütteln. "Ich denke mittlerweile eben auch: Ach komm, lass los!"

Zu alt für ein Comeback als Moderatorin?

Ehe sich Nosbusch als Schauspielerin einen Namen machte, verdiente sie ihr Geld als Moderatorin. Wie sie heute - zu Corona-Zeiten - über eine Rückkehr in diesen Beruf denkt? "Das einzig Schöne daran wäre, dass ich mal wieder Maniküre, Pediküre und die Haare nett hätte. Ich weiß ja gar nicht mehr, wie sich das anfühlt, im Abendkleid und auf High Heels die Showtreppe herunterzukommen." In den vergangenen Monaten habe ihr Outfit eher aus Jogginghose und gemütlichen Boots bestanden.

"Aber man muss auch realistisch sein", räumt die 55-Jährige ein, "Moderatorinnen haben ein Verfallsdatum". Sie selbst könne sich nicht vorstellen, sich heute noch einmal neu aufzustellen. "Die Kolleginnen, die den Job gerade erfolgreich machen, sind mindestens zehn Jahre jünger als ich. Abgesehen davon würde ich nicht gerne an jedem Wochenende einen Preis verleihen."

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