"Frühstücksfernsehen"-Star verteidigt Alina Merkau: "Werde alle wegbeißen"

"Die Frau brauche ich nicht." "Sie ist absolut nervig." "Erspart uns bitte das schlichte und selbstverliebte Gestikulieren." Das sind noch harmlosere Kommentare, mit denen sich Alina Merkau in den sozialen Medien auseinandersetzen muss. Jedes Mal, wenn die Moderatorin für das "Sat.1-Frühstücksfernsehen" vor die Kamera tritt, teilen selbsternannte Kritiker verbal gegen sie aus. Für ihren Kollegen Matthias Killing ist das absolut unverständlich.
"Frühstücksfernsehen"-Star verteidigt Alina Merkau: "Werde alle wegbeißen"
Die beiden TV-Stars arbeiten seit über zwölf Jahren gemeinsam für das beliebte Morgenmagazin. "Der Erfolg des Frühstücksfernsehens ist das gesamte Team, davon bin ich überzeugt", sagt Matthias Killing im Gespräch mit der AZ. Dass die Frauen – allen voran Alina Merkau – oft fiese Kommentare von den Zuschauern kassieren, kann der 46-Jährige nicht nachvollziehen. "Das negative Feedback an Alina [ Merkau, d. Red. ] kriege ich auch mit. Wir sind seit zwölf Jahren ein Team und ich kann sagen: Alina ist eine ganz tolle, wunderbare Freundin, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte."
Für den Moderator ist klar, dass er seine Kollegin unterstützt. "Ich werde immer wie ein Papa-Löwe vor ihr stehen und alle wegbeißen, die ihr was wollen", betont er im AZ-Interview. Diese Einstellung sei Matthias Killing zufolge auch das Geheimnis der Sendung: "Wir sind alle Freunde. Wenn jemand Geburtstag hat, werden alle anderen eingeladen. Es kommt auch kein Neid auf, wenn einer einen großartigen Job ergattert. Wir stehen zueinander."

So geht Matthias Killing mit fieser Kritik um
Und wie geht der "Sat.1-Frühstücksfernsehen"-Star mit Kritik um, die sich gegen seine Person richtet? "Meine Devise lautet: Was A. über B. sagt, sagt mehr über A. als über B. aus." Inzwischen hat sich Matthias Killing ein dickes Fell zugelegt, wenn es um negatives Feedback geht. "Das hat Jahre gedauert, aber heute kann ich damit umgehen", sagt er. "Ich lerne auch manchmal Menschen kennen und denke: Boah, was ist das für ein Idiot. Das ist doch völlig normal, ich kann nicht jedem gefallen. Wenn man das für sich verstanden hat, tut es nicht mehr weh."
Matthias Killing konzentriert sich lieber darauf, die Fans des "Frühstücksfernsehens" gut zu unterhalten, als sich über anonyme Neider zu ärgern. "Das ist mein Antrieb. Ich möchte, dass Menschen eine gute Zeit haben, und wenn ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, dann macht mich das glücklich." Das scheint auch Alina Merkau so zu sehen. Obwohl sie immer wieder böse Kritik bekommt, lässt sich die 40-Jährige davon nicht entmutigen und strahlt auch weiterhin während ihrer Moderation gut gelaunt in die Kamera.