Francine Jordi blickt besorgt auf die Schweiz: Der Schlager-Star ist beunruhigt

Schlagersängerin Francine Jordi hat im ZDF-Magazin "Volle Kanne" über die Veränderungen in ihrer Schweizer Heimat durch den Klimawandel gesprochen. Die 49-Jährige berichtet von grauen Gipfeln und anhaltender Trockenheit - und mahnt zu mehr Respekt vor der Natur.
von  teleschau
Die Schweizer Sängerin Francine Jordi hat im ZDF über die Folgen des Klimawandels gesprochen, die sie in ihrer Heimat beobachten kann.
Die Schweizer Sängerin Francine Jordi hat im ZDF über die Folgen des Klimawandels gesprochen, die sie in ihrer Heimat beobachten kann. © 2022 Getty Images/Adam Berry

Francine Jordi war in der ZDF-Sendung "Volle Kanne" zu Gast. Mit Moderator Florian Weiss sprach sie am Mittwochmorgen (29. Juli) unter anderem über die Folgen des Klimawandels. Die Schlagersängerin berichtete, wie sie das veränderte Klima in ihrer Heimat, der Schweiz, erlebt. Dem voraus ging ein Sendungsbeitrag über den Klimawandel sowie die steigende Zahl von Bergunfällen in den Alpen.

Die 49-Jährige, die von ihrem Zuhause im Schweizer Kanton Bern auf Eiger, Mönch und Jungfrau blicken kann, berichtete, wie sehr sich das Landschaftsbild in den vergangenen Jahren verändert habe. Die berühmten Berge seien "fast grau". Jordi: "Das gab es in meiner Jugend überhaupt nicht, dass die nicht weiß waren im Sommer. Da sieht man halt schon, das hat sich komplett geändert."

Für die Sängerin sei dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Natur ernst genommen werden müsse. "Natur ist halt einfach eine Gewalt, die haben wir nicht im Griff", erklärte sie. Mit Blick auf die steigenden Rettungseinsätze durch unerfahrene Bergsteiger mahnt sie: "Da sollte man nichts provozieren und sich irgendwie überschätzen. Ich glaube, das ist nicht so intelligent."

Francine Jordi appelliert bei Besuch im ZDF: "Vielleicht sollten wir doch was ändern"

Besonders die anhaltende Trockenheit in ihrer Heimat bereitet Jordi Sorgen. Die Schweiz erlebe bereits die dritte Hitzewelle, berichtete sie. "Bei mir zu Hause hat es seit Wochen nicht mehr geregnet. Es ist alles verdorrt und die Bäume leiden jetzt auch schon." Sogar der Laubfall setze vielerorts bereits jetzt ein, weil die Bäume vertrocknen.

Für Jordi seien das Entwicklungen, die zum Umdenken anregen sollten. "Ich glaube, das ist für uns alle so wichtig, dahin zu hören und zu sagen: Vielleicht sollten wir doch was ändern", appellierte sie. Mit Blick auf den Konflikt zwischen wirtschaftlichen und okölogischen Interessen fügte sie nachdenklich hinzu: "Vielleicht können wir dann am Schluss Geld doch nicht essen."

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