Firma von Harvey Weinstein ist verkauft

Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wartet bezüglich der Anklage wegen Sexualdelikten auf seinen Prozess. Jetzt wurde seine Firma verkauft - für 289 Millionen Dollar.
| (nas/spot)
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Nach den folgenschweren Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe im vergangenen Herbst musste Hollywood-Mogul Harvey Weinstein (66) mit seiner Firma "The Weinstein Company" (TWC) Insolvenz anmelden. Nun wurde das Filmstudio für 289 Millionen Dollar (etwa 247 Millionen Euro) an die Kapitalgesellschaft "Lantern Capitals" aus Texas verkauft, wie US-Medien berichten. TWC konnte in den letzten Jahren viele Erfolge verbuchen und gewann für Filme wie "Der englische Patient", "The King's Speech" oder "The Artist" Oscars. Jetzt soll die Firma, die über eine Bibliothek mit mehr als 270 Filmtiteln und unveröffentlichtem Material verfügt, in "Lantern Entertainment" umbenannt werden.

"Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino gibt es hier

Aufgrund von Schulden in Millionenhöhe war ein früherer Verkauf an eine andere Investorengruppe nicht zustande gekommen. Außerdem hatten mehrere prominente Schauspieler, Regisseure und Produzenten wie zum Beispiel Brad Pitt (54), George Clooney (57), Jake Gyllenhaal (37), Julia Roberts (50), Meryl Streep (69) und Quentin Tarantino (55) versucht, den Verkauf zu stoppen, da sie befürchteten noch ausstehende Zahlungen dann nicht mehr zu erhalten.

Die Vorwürfe gegen Weinstein hatten im Herbst zu einer Kampagne gegen sexuelle Belästigung geführt, die unter dem Hashtag "MeToo" weltweit Schlagzeilen machte. Unter anderem werfen die Schauspielerinnen Rose McGowan (44), Salma Hayek (51), Ashley Judd (50), Gwyneth Paltrow (45) und Angelina Jolie (43) Weinstein sexuelle Misshandlung und Vergewaltigung vor.

Weinstein ist inzwischen wegen mehrerer Sexualdelikte angeklagt. Der Hollywood-Mogul plädiert weiterhin auf nicht schuldig und ist gegen eine Kaution auf freiem Fuß. Für September ist eine weitere Gerichtsanhörung geplant.

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