Filmfest von Cannes: Historienkomödie als Eröffnungsfilm auserkoren

Am 12. Mai beginnt das Filmfestival von Cannes an der Côte d'Azur mit einer Hommage an klassische Hollywood-Komödien. Die Historienkomödie "La Vénus électrique" spielt im Paris der Goldenen Zwanziger und vereint hochkarätige französische Schauspieler.
(ncz/spot) |
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"La Vénus électrique" von Pierre Salvadori eröffnet dieses Jahr das Filmfestival von Cannes.
"La Vénus électrique" von Pierre Salvadori eröffnet dieses Jahr das Filmfestival von Cannes. © imago images/Seeliger

Die 79. Filmfestspiele von Cannes werden am 12. Mai mit der Historienkomödie "La Vénus électrique" von Pierre Salvadori eröffnet. Das Werk des französischen Regisseurs spielt im Paris der Goldenen Zwanziger Jahre und verspricht einen glanzvollen Auftakt für das prestigeträchtige Festival an der Croisette. Gemäß der Tradition von Cannes wird der Film zeitgleich zur Premiere auch landesweit in den französischen Kinos anlaufen.

Darum geht es in "La Vénus électrique"

Inhaltlich orientiert sich Salvadoris elfter Spielfilm an der Ästhetik und dem Tempo klassischer Hollywood-Komödien von Vorbildern wie Ernst Lubitsch oder Billy Wilder. Im Paris des Jahres 1928 leidet der gefeierte Maler Antoine Balestro unter einer schweren Schaffenskrise, bis er bei einer spiritistischen Sitzung auf die vermeintliche Hellseherin Suzanne trifft.

In Wahrheit ist sie eine mittellose Schaustellerin, die gemeinsam mit Antoines Galeristen eine Serie von Séancen fingiert, um dem Künstler seine Inspiration zurückzugeben. Während Antoine durch den Betrug zu neuer Meisterschaft findet, gerät Suzanne in einen emotionalen Konflikt, als sie beginnt, sich ernsthaft in ihr Opfer zu verlieben. Diese rasante Verwechslungskomödie thematisiert auf charmante Weise die schmale Grenze zwischen heilsamer Täuschung und echter Zuneigung.

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Der Regisseur betonte in einem Statement seine tiefe Verbundenheit zum Festival und beschrieb sein neues Werk als Ausdruck seines Glaubens an die Kraft und Freiheit des Kinos. Produziert wurde der Film von Philippe Martin, dessen Produktionsfirma Les Films Pelléas zuletzt mit dem Welterfolg "Anatomie eines Falls" für Aufsehen sorgte.

Für die Besetzung konnte Salvadori namhafte Stars des französischen Kinos gewinnen, darunter Pio Marmaï, Anaïs Demoustier und Gilles Lellouche. In weiteren Rollen sind Vimala Pons und Gustave Kervern zu sehen. Die feierliche Eröffnungszeremonie wird von der Schauspielerin Eye Haïdara moderiert und live im französischen Fernsehen sowie auf digitalen Plattformen übertragen.

Höhepunkte des Filmfestivals

Neben dem Eröffnungsfilm stehen bereits weitere Höhepunkte des diesjährigen Programms fest. Die Filmikonen Barbra Streisand und Peter Jackson werden jeweils mit einer Ehrenpalme für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Den Vorsitz der internationalen Jury übernimmt in diesem Jahr der renommierte südkoreanische Regisseur Park Chan-wook. Die vollständige Auswahl der Wettbewerbsfilme wird die Festivalleitung am 9. April im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz bekannt geben.

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