"Fernsehgarten" oder "Immer wieder sonntags"? Stefan Mross' Ex spricht über wahre Unterschiede
Aktuell steht der Sonntag für ARD und ZDF ganz im Zeichen des Schlagers: Ab 10 Uhr läutet Stefan Mross den musikalischen Wochenendtag mit "Immer wieder sonntags" (ARD) ein, gefolgt von Andrea Kiewel mit dem "ZDF-Fernsehgarten". Auf den ersten Blick ähneln sich die Formate im Hinblick auf Gäste- und Musikauswahl sehr. Doch bei genauerem Hinschauen fallen deutliche Unterschiede auf, sagt zumindest Stefanie Hertel (47). Die Ex-Frau von Stefan Mross (50) klärt im AZ-Interview auf.
Stefanie Hertel vergleicht "Immer wieder sonntags" und "ZDF-Fernsehgarten": "Ganz andere Atmosphäre"
Die Schlagersängerin meint, viele Unterschiede "erkennt das Publikum tatsächlich schon selbst". Der "ZDF-Fernsehgarten" setze "musikalisch deutlich breiter an" und biete "neben Schlager und Volksmusik auch Pop, Rock und viele andere Genres". Für Stefanie Hertel ist die Sendung von Andrea Kiewel (61) in musikalischer Hinsicht wohl etwas vielseitiger. Die 47-Jährige schildert: "Das weitläufige Gartengelände hat eine ganz andere Atmosphäre und bietet allein durch die unterschiedlichen Bühnen viele Spielflächen." Das Areal auf dem Mainzer Lerchenberg schaffe zahlreiche Möglichkeiten, die Sendung kreativ zu gestalten.
"Immer wieder sonntags" familiärer: "Macht den besonderen Charme aus"
"Die 'Immer wieder sonntags'-Arena auf dem abwechslungsreichen Gelände des Europa-Parks in Rust wirkt dagegen familiärer – genau das macht für viele Zuschauer den besonderen Charme dieser Live-Bühne aus", meint Stefanie Hertel im AZ-Interview über die ARD-Sendung ihres Ex-Mannes. Die Stimmung vor Ort stehe dabei klar im Vordergrund. Für die Sängerin haben beide Formate ihre Vorteile.

Aus für Stefan-Mross-Show: Stefanie Hertel findet emotionale Worte
Dass "Immer wieder sonntags" bald abgesetzt wird, stimmt Stefanie Hertel traurig. Die letzte Live-Ausgabe des TV-Klassikers läuft am 6. September im Ersten. Auch Hertel ist in der finalen Sendung zu Gast. "Es ist wirklich schade", betont sie im AZ-Interview. "Denn die Sendung hinterlässt eine große Lücke in der Fernsehlandschaft."
Das Format von Stefan Mross habe für Nachwuchskünstler immer schon eine wichtige Plattform geboten und jungen Schlagersängern ermöglicht, erste Bühnenerfahrungen zu sammeln. "Letztlich verlieren wir alle eine vertraute Sendung, die Künstler und Publikum über drei Jahrzehnte miteinander verbunden hat", so Hertels Fazit.

