Nach Rosis Tod: Felix Neureuther hat wegen seines Verhaltens ein schlechtes Gewissen

Felix Neureuther spricht über den Tod seiner Mutter Rosi Mittermaier – und verrät, warum ihn manchmal das schlechte Gewissen plagt. 
von  Sven Geißelhardt, Max Häussler
2023 musste Felix Neureuther den Tod seiner Mutter Rosi Mittermaier verkraften.
2023 musste Felix Neureuther den Tod seiner Mutter Rosi Mittermaier verkraften. © imago/Manfred Segerer

Im Januar 2023 musste Felix Neureuther schweren Herzens Abschied von seiner Mutter nehmen. Ski-Legende Rosi Mittermaier starb im Alter von 72 Jahren an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Neureuther schätzte ihre liebende Art. Jetzt spricht der Vierfach-Papa erneut über den Verlust seiner Mutter.

Felix Neureuther über Tod von Mutter Rosi Mittermaier: "Nicht einfach"

Felix Neureuther stellt sich manchmal die Frage, ob er mit vergangenen Situationen heute anders umgehen würde. Im Podcast "Wie geht's? Mit Robin Gosens" bezieht sich der einstige Skirennläufer vor allem auf "Rückschläge und Schicksalsschläge". Dabei kommt auch der Tod seiner Mutter zur Sprache. "Es ist nicht einfach, ehrlich gesagt – wenn ein Mensch stirbt, der einem nahe steht, damit klarzukommen", sagt Neureuther.

Wegen Mitmenschen: Felix Neureuther hat schlechtes Gewissen

Hilfe durch therapeutische Maßnahmen oder Gespräche mit Außenstehenden können in solchen Situationen hilfreich sein. Felix Neureuther selbst hat für sich allerdings erkannt, persönliche Angelegenheiten "ganz anders" zu verarbeiten. Der ehemalige Ski-Star macht solche Dinge wohl lieber mit sich selbst aus. Dass Neureuther seine persönlichen Sorgen und Probleme ungern mit anderen bespricht, hat einen bestimmten Grund, wie der Sohn von Rosi Mittermaier schildert: "Ich habe dann immer ein schlechtes Gewissen, ehrlich gesagt, auch meinen Mitmenschen gegenüber, wenn ich mich zu sehr beschwere."

Felix Neureuther, Mutter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther im Juli 2019.
Felix Neureuther, Mutter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther im Juli 2019. © imago/Tinkeres

Felix Neureuther rät zu Hilfe von außen: "Man lernt da sehr viel"

Felix Neureuther wolle im Alltag Lebensfreude vorleben. Seine Liebsten möchte er, wie es scheint, nicht mit seinen Problemen belasten. Dem 42-Jährigen sei es wichtig, verstorbene Angehörige in guter Erinnerung zu behalten. Auch seine Mutter bleibe für ihn auf diese Weise ein fester Teil seines Lebens – und eine Person, deren Werte ihn bis heute begleiten.

Dennoch betont Felix Neureuther die Wichtigkeit von psychologischer Hilfe. Der einstige Ski-Star meint: "Diesen Schritt zu gehen und einfach mal mit einer unabhängigen Person darüber zu sprechen. [...] Ich glaube, man lernt da sehr viel."

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