Felix Neureuther packt über Familien-Finanzen aus: "Kein Geld verdient"
Viele Jahre verdiente Felix Neureuther (42) sein Geld auf der Skipiste. Nach seinem Karriere-Aus im März 2019 fand der Bayer neue Einnahmequellen und ist unter anderem als Sportexperte für die ARD tätig. Jetzt schaut der 42-Jährige auf frühere Zeiten zurück und gewährt einen finanziellen Einblick.
Felix Neureuther gewährt privaten Einblick: "Kein Geld verdient"
Wie Felix Neureuther selbst erzielten auch seine berühmten Eltern ihre Einkünfte als Skirennläufer. Rosi Mittermaier (†72) und Christian Neureuther (77) zählten zu den erfolgreichsten Wintersportlern Deutschlands. Anders als erwartet sind sie dadurch aber nicht wohlhabend geworden, wie Felix jetzt im Podcast "Wie geht's? Mit Robin Gosens" verrät.
Im Gespräch über seine Kindheit und sein Aufwachsen im Promi-Haushalt stellt Neureuther klar: "Meine Eltern durften damals, während ihrer aktiven Zeit, keine Profis sein. Das war damals noch bei Olympia so, sie durften keine Werbeverträge haben, das heißt, die haben kein Geld verdient."Der heutige Vierfach-Papa und seine Schwester Ameli (45) seien "ganz normal" aufgewachsen – für große Extras fehlten offenbar die finanziellen Mittel.
Skistar über Promi-Mutter Rosi Mittermaier: "Nicht viel Geld gehabt"
"Die Mama [...] hat nicht viel Geld gehabt. Der Papa kommt aus einem Ärztehaushalt, aber ist auch in einem Berghaus aufgewachsen, und das hat mich extrem geprägt", klärt Felix Neureuther auf. Sein Vater habe hart und "sehr viel gearbeitet". Die Familie musste offenbar sorgfältig wirtschaften. Mutter Rosi habe sich nach der Geburt ihrer zwei Kinder vermehrt auf die Erziehung konzentriert. "Die Mama hatte Zeit für uns, obwohl sie dann natürlich auch immer wieder mal unterwegs war."

Geburt in München: "Hype um die Mama war enorm"
Schlussendlich sei Felix Neureuther jedoch dankbar, dass er in nicht allzu reichen Verhältnissen aufgewachsen ist. "Das ist, glaube ich, die größte Leistung von meinen Eltern: dass wir eine normale Kindheit hatten", so sein Fazit. Angesichts der großen Prominenz von Rosi Mittermaier sei diese Normalität nicht selbstverständlich gewesen: "Der Hype, speziell um die Mama, war enorm damals." Felix und seine Schwester "sind in München auf die Welt gekommen, weil es in Garmisch-Partenkirchen nicht möglich war". In Neureuthers und Mittermaiers Heimatort hätte die Geburt der Kinder einen zu großen Trubel ausgelöst.
Felix Neureuther über Kindheit mit Promi-Eltern: "Nie Pokale gesehen"
Umso verwunderlicher war es wohl, dass Felix und Ameli eine "ganz normale Schule" besuchen konnten. Auch seien sie "wie andere Kinder ins Skiclub-Training und ins Fußballtraining" gegangen. Ihre Erfolge und ihr Bekanntheitsgrad haben für Neureuthers Eltern privat keine Rolle gespielt: "Bei uns zu Hause hat man nie Pokale oder Medaillen gesehen. Es ist nie um Errungenschaften gegangen, ganz im Gegenteil." Vor allem seine Mutter habe ihm und Ameli "immer vorgelebt, dass das Gänseblümchen mindestens genauso viel Wert ist wie die blühende Rose". Ob Neureuther diese Haltung bei der Erziehung seiner eigenen Kinder beherzigt? Davon ist wohl auszugehen ...

