Felix Neureuther hat Verbot gebrochen: Was er jetzt für die Kinder einfordert

Felix Neureuther (42) will seinen Kindern Matilda, Leo, Lotta und Mats ein Vorbild sein. Dass sein Nachwuchs Vorschriften befolgt, dürfte ihm ein großes Anliegen sein. Doch wie der einstige Skirennläufer jetzt verrät, hat er sich selbst nicht immer an Regeln gehalten.
Beim Fußballspielen: Felix Neureuther hat Verbot gebrochen
Felix Neureuther ist wichtig, dass sich Kinder – auch im digitalen Zeitalter – genügend bewegen und sich draußen beschäftigen. Deshalb unterstützt der 42-Jährige die ARD-Mitmachaktion "#unserekinder" und betont im Interview mit "BR24Sport": "Ohne Bewegung: Kein gesundes Leben." Er bemängelt, dass für junge Menschen in Deutschland zu wenig Sportangebote zur Verfügung stehen – und erzählt, wie er als Kind mit seinen Freunden Regeln brechen musste, um sich austoben zu können. "Es gibt so einen Ort, wo wir relativ oft waren. Und da war ein Schild davor gestanden. Da stand: 'Unbefugte kein Zutritt'. Und da war ein wunderbarer Fußballplatz, wo wir immer Fußball gespielt haben. Da sind wir immer über den Zaun geklettert und haben verbotenerweise gespielt."
Felix Neureuther fordert für Kinder: "Sportstätten öffnen"
Für den 42-Jährigen und seine Freunde war jede Partie auf dem Sportplatz etwas ganz Besonderes. Gerade weil das Betreten des Geländes eigentlich verboten war, fühlte sich die Zeit dort nie selbstverständlich an. Bis heute kann Felix Neureuther kaum nachvollziehen, dass er und seine Freunde für ihr Hobby damals überhaupt Regeln brechen mussten. Für die Kinder von heute fordert der Bayer jetzt von der Politik ein, "dass wir die Sportstätten mehr öffnen müssten, damit die Kinder sich dort frei bewegen können".

Ex-Skistar bemängelt: Zu wenig Sportförderung für Kinder in Deutschland
Der ehemalige Skirennläufer hält es für wichtig, junge Menschen dabei zu unterstützen, sich sportlich auszuleben. Dazu gehört offenbar, Kindern genügend Optionen zu bieten, ihre Freizeit aktiv zu gestalten.
Bereits im Februar sprach sich Felix Neureuther deutlich dafür aus, dass in Deutschland bei der Sportförderung für Kinder viel mehr passieren müsse. Der Vierfach-Vater bemängelte: "Wir haben in Deutschland zwar viele Kinder im Alter von fünf, sechs, sieben Jahren in Sportvereinen, aber im Alter von 13, 14 oder 15 Jahren sind die alle wieder weg. Entweder die Kinder schaffen es nicht mehr neben der Schule oder sie werden von unserem Sportsystem zu früh fallen gelassen." Anderen Ländern gelinge es wesentlich besser, junge Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. Deutschland könne von einem bestimmten nordischen Staat noch viel lernen: "In Norwegen haben die Kinder viel mehr Zeit, sich sportlich zu entwickeln."