Felix Neureuther gibt Geheimtipp für Ski-Ausflug in Bayern: "Wo die Masse nicht ist"

Zurück auf der Skipiste findet Felix Neureuther klare Worte. Der einstige Profisportler kommt ins Schwärmen – zugleich wird er ganz ernst, wenn es um das Öffnen neuer Skigebiete geht...
Max Häussler
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
5  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Felix Neureuther spricht über Kindheitserinnerungen und eine Skipisten-Empfehlung.
Felix Neureuther spricht über Kindheitserinnerungen und eine Skipisten-Empfehlung. © imago/Eibner,imagebroker

Seine aktive Karriere als Skirennläufer hat Felix Neureuther (41) längst hinter sich gelassen. Familiäre Verpflichtungen und väterliche Bemühungen sind mittlerweile der Fokus des Vierfach-Papas. Doch jetzt zieht es Neureuther zurück auf die Piste – für ein TV-Projekt reist er in die Vergangenheit.

Zurück auf die Piste aus seiner Kindheit

Trotz Karriere-Aus im März 2019 spielt das Skifahren für Felix Neureuther noch eine große Rolle. In seiner Freizeit düst er bis heute gern den Abhang hinunter – gern auch an der Seite prominenter Freunde. Für die BR-Sendung "Schmidt Max und die Retro-Skigebiete" begibt er sich jetzt auf eine ganz besondere Skiroute und bewirbt sie vor den TV-Kameras. Mit der Freeride-Strecke Dammkar verbindet er schöne Erinnerungen. Schon als Kind war er auf der Route in Mittenwald im bayerischen Teil des Karwendelgebirges unterwegs.

Skipisten-Empfehlung von Felix Neureuther: "Nicht, wo die Masse ist"

Felix Neureuther kommt ins Schwärmen. Das Dammkar sei "eine Traumabfahrt", stellt er klar. Der einstige Skirennläufer spricht eine klare Empfehlung aus: "Sieben Kilometer lang, längste Abfahrt Deutschlands. Das Skigebiet ist wunderbar, es ist eines zum Gernhaben."

Neureuther erzählt von Kindheitstagen: "Bei uns war es immer so, wenn es geschneit hat, wo fuhren wir? Dammkar! Also nicht ein Skigebiet, wo die Masse hin ist." Scheinbar ein Geheimtipp der Familie – an der Seite seiner berühmten Eltern und seiner Schwester Ameli machte er in Mittenwald die Piste unsicher.

Ski-Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz: Felix Neureuther mit seinen Eltern Christian und Rosi Mittermaier sowie Schwester Ameli
Ski-Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz: Felix Neureuther mit seinen Eltern Christian und Rosi Mittermaier sowie Schwester Ameli © imago/Sammy Minkoff

Einst fanden im Dammkar internationale Rennen statt – heute wird die Route von sogenannten Freeridern genutzt. Menschen, die abseits von präparierten Skipisten das Abenteuer in der Natur suchen, fühlen sich dort pudelwohl. Jedoch muss die Route regelmäßig neu von der Lawinenkommission freigegeben werden.

Ernster Appell: "Versuchen zu erhalten"

In "Schmidt Max und die Retro-Skigebiete" schlägt Felix Neureuther auch ernste Töne an. Er richtet sich indirekt an Deutschlands Bergbahngesellschaften: "Ich bin kein Freund davon, dass man neue Skigebiete erschließt." Neureuther betont: "Das, was man hat, muss man versuchen zu erhalten." Der 41-Jährige hofft, dass vor allem das ihm so wichtige Dammkar eine Zukunft hat: "Wenn du mit dem Herzen Skifahren magst, dann ist das hier das Richtige."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • Der Münchner vor 11 Minuten / Bewertung:

    Pssst: Geheimer Geheimtipp!
    Der Laber in Oberammergau bietet mit dem „Nordhang“ eine der steilsten, unpräparierten Skirouten Deutschlands (bis zu 82 % bzw. 41 Gefälle). Die ca. 3 km lange, anspruchsvolle Abfahrt ist ein Paradies für Könner, während Anfänger den Berg meiden sollten.
    Die nostalgische Bahn befördert Skifahrer auf 1684 m.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Witwe Bolte vor 25 Minuten / Bewertung:

    Und schaltet man versehentlich Das Erste ein (wie heute), tönt einem der Felix leibhaftig ins Ohr und das stundenlang. Wahrscheinlich hält er auch demnächst die Predigt im Liebfrauendom.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Chablis64 vor 54 Minuten / Bewertung:

    Jetzt wissen es alle... Vorbei mit dem Geheimtipp... Spätestens morgen rauschen sie alle dahin und werden schwer enttäuscht sein, weil so viele da sind und sich fragen wo ist jetzt genau der Geheimtipp?! In Bayern gibt es fast keinen mehr. Ich würde spezielle Orte nie mit jemandem teilen. Das ist ja gerade der Clou an der ganzen Sache...

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.