Fabian Köster bei "Inas Nacht": "Friedrich Merz könnte ein Satireprojekt aus den 90ern sein"
Beim Gastspiel von Fabian Köster (31) bei "Inas Nacht" hatte der Shantychor "De Tampentrekker" viel zu singen. "Witzig, witzig, heute ham wir viel gelacht", schallte es oft durch die Kneipe "Zum Schellfischposten". Aber Leute zum Lachen bringen ist ja auch Fabian Kösters Job. Den er seit zehn Jahren für die "heute-show" erledigt, indem er Politikern gewaltig auf die Nerven geht. Vor allem Bundeskanzler Friedrich Merz und ganz besonders Markus Söder. Ina Müller (61) glaubte da einen Unterschied ausgemacht zu haben.
"Der Merz weiß genau, er ist dir nicht gewachsen. Deshalb bist du ja so ein Söder-Spezl. Du bist schon ein Fan-Boy von Markus Söder", lockte die Gastgeberin den mehrfach ausgezeichneten Komiker (unter anderem Deutscher Fernsehpreis, Grimme-Preis) aus der Reserve. Köster gab zu: "Ich bin schon ein großer Fan der Kunstfigur Markus Söder. Friedrich Merz könnte dagegen ein Satireprojekt aus den Neunzigern sein."
Darum macht sich Fabian Köster um Markus Söder Sorgen
Als Müller fragte, ob der Politikkritiker Köster selbst mal darüber nachdenke, in die Politik zu gehen, brach Köster ganz kurz eine Lanze für die Politiker. "Ich find das schon spannend. Aber Politiker ist schon ein harter Job, du kriegst auch Anfeindungen ohne Ende." Auf "die da oben" zu schimpfen, sei eben das Einfachste auf der Welt.
Er finde es vor allem schätzenswert, dass "wir in einem Land leben", in dem jeder "das machen", in die Politik gehen, eine Partei gründen könne, sagte Köster. Das sah Müller zwiespältig. "Ich find schon gut, dass manche nicht gewählt werden, weil viele, die ich kenne, da ein bisschen zu blöd sind." Köster darauf grinsend: "Aber Markus Söder ist ja trotzdem da."
Später gab Köster zu, dass er sich Sorgen um Söder mache, weil der auf Instagram weniger Essensfotos posten wolle. Köster: "Am Ende macht er noch Politik." Müller schelmisch: "Ich weiß, dass du ihn im Inneren sehr magst. Deine berufliche Landschaft wäre öder ohne ihn, kann das sein?" Öder ohne Söder? "Das kann man so sagen", bestätigte Köster.
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