Ex-Dschungelbewohner Arno Funke: "Ich bin froh, dass ich nicht mehr dabei bin"

Ex-Bewohner Arno Funke hat seine Favoriten im bevorstehenden Dschungelcamp bereits ausgewählt. Jetzt verrät er, wem er große Gewinnchancen einräumt.
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Arno Funke beim großen Wiedersehen der Dschungelbewohner 2013
RTL / Stefan Menne Arno Funke beim großen Wiedersehen der Dschungelbewohner 2013

Berlin - Als Arno Funke 2013 ins RTL-Dschungelcamp zog, war die Aufregung groß. Hatte er doch in den 1990er Jahren als Kaufhaus-Erpresser "Dagobert" für Schlagzeilen gesorgt. Im Camp gehörte der 63-Jährige allerdings zu den ruhigeren Bewohnern, ihm blieb sogar jegliche Dschungel-Prüfung erspart. Wie es Funke seitdem ergangen ist, was er von den neuen Kandidaten hält und warum Schauspieler Winfried Glatzeder seinen Platz im Dschungel einnehmen wird, erklärt er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

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Ein Jahr ist Ihr Dschungel-Ausflug mittlerweile her, was haben Sie seitdem gemacht?

Arno Funke: Ich habe weiter den Job gemacht, den ich davor auch schon ausgeübt habe, nämlich Karikaturen und Illustrationen. Es hat sich eigentlich nichts groß geändert, außer dass ich jetzt eine paar nette Erinnerungen habe, über die ich erzählen kann.

Bereuen Sie es, damals eingezogen zu sein?

Funke: Nein, überhaupt nicht. Ich musste ja nichts Schlimmes machen. Im Gegenteil, ich hatte eine wunderbare Zeit in Australien, ich habe im Meer gebadet und in einem Luxushotel gewohnt, ohne einen Cent dafür zu bezahlen (lacht). Außerdem bin ich Hardcore-Camping gewohnt, dieses Jahr war ich zum Beispiel mit Rucksack und Zelt in Norwegen unterwegs, wo ich eine ziemlich harte Wanderung gemacht habe. Insofern war das Dschungelcamp für mich ein bisschen pillepalle. Auch wenn es manchmal anstrengend war. Am schlimmsten war für mich der Schlafmangel, der Hunger ging eigentlich, das hat mich selbst erstaunt.

Werden Sie sich die neue Staffel anschauen?

Funke: Das Problem ist, dass ich um die Uhrzeit meistens schon schlafen gehe. Sicherlich werde ich mal kurz reinschauen und mich an meine Zeit damals erinnern. Aber ich bin froh, dass ich nicht mehr dabei bin, auch wenn meine Truppe damals ganz lustig war. Wir haben viel gelacht.

Wie finden Sie die denn die neuen Kandidaten?

Funke: Es sind ein paar interessante Leute dabei. In erster Linie Winfried Glatzeder und Jochen Bendel. Julian Stöckel habe ich mal ganz kurz kennengelernt und einige Worte mit ihm gewechselt. Viva habe ich nie geguckt und Wendler ist nicht meine Musik (lacht).

Wer hat die größten Chancen, Dschungelkönig zu werden?

Funke: Ich denke, Jochen Bendel hat gute Chancen. Man braucht schon eine gewisse Sozialkompetenz, die würde ich manchen absprechen. Auch Herr Glatzeder hat eine gute Chance, sofern er die zwei Wochen durchhält. Er übernimmt die Rolle des alten Sackes, die ich im vergangenen Jahr hatte.

Wer wird Ihrer Meinung nach für den meisten Gesprächsstoff sorgen?

Funke: Mola Adebisi und Michael Wendler. Ich glaube, die beiden könnten sehr interessant werden. Auch Julian Stöckel dürfte unterhaltsam sein. Als Paradiesvogel übernimmt er den Platz von Olivia Jones im Vorjahr.

Wem gönnen Sie die Krone?

Funke: Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, ob es so erstrebenswert ist, Dschungelkönig zu werden. So wie es für mich damals war, war es eigentlich optimal. Man möchte vielleicht nicht als Erster herausgewählt werden, aber wenn man nach zehn, elf Tagen das Camp verlässt, hat man immer noch eine schöne Zeit in Australien, sofern das Wetter mitspielt. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel für Herrn Glatzeder gut wäre, Dschungelkönig zu werden. Bei Joey hat es damals gepasst. Ihm habe ich es gegönnt.

Welchen Tipp können Sie den Kandidaten mit auf den Weg geben?

Funke: Kommt immer darauf an, mit welchem Ziel man ins Dschungelcamp geht. Wenn man möchte, dass möglichst viel über einen berichtet wird, dann muss man rumzicken, rumheulen, intrigieren und natürlich auf Brechen und Würgen durchhalten. Wenn man Dschungelkönig werden will, sollte man offen zu seinen Gefühlen stehen und Mitgefühl für die Mitstreiter mitbringen, das kommt bei den Zuschauern gut an.

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