Europäischer Filmpreis: Juliette Binoche begeistert zeitlos elegant

Am Samstagabend wurde in Berlin der 38. Europäische Filmpreis verliehen. Im Haus der Kulturen der Welt zog vor allem eine Frau alle Blicke auf sich: Juliette Binoche strahlte in einem eleganten schwarzen Abendkleid auf dem roten Teppich.
(eyn/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Juliette Binoche hielt beim Europäischen Filmpreis eine Laudatio.
Juliette Binoche hielt beim Europäischen Filmpreis eine Laudatio. © imago/BREUEL-BILD/Frederik Kern

Am Samstagabend versammelte sich im Haus der Kulturen der Welt in Berlin beim 38. Europäische Filmpreis die A-Riege der Filmstars. Auf dem roten Teppich sorgte vor allem Juliette Binoche (61) für einen Hingucker: Die französische Schauspielerin erschien in einem eleganten schwarzen Abendkleid mit langen Ärmeln und hohem Kragen.

Die bodenlange Robe mit fließendem Stoff bestach durch Raffungen an der Taille, am Dekolleté und an den Schultern. Dazu kombinierte Binoche eine silberne Knoten-Kette sowie dezente Diamantohrringe und -ringe. Eine Hochsteckfrisur unterstricht die zeitlose Eleganz der Oscar-Preisträgerin.

Ehrung für Liv Ullmann

Juliette Binoche zählt mit ihrer mehr als 40 Jahre umfassenden Karriere zu den Größen des internationalen Kinos. In den 1980er-Jahren erlangte sie mit "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" weltweite Bekanntheit. Später folgten preisgekrönte Rollen in "Chocolat" und "Der englische Patient", für den sie einen Oscar erhielt. Zusammen mit Filmpreisen in Cannes, Berlin und Venedig gelang ihr damit ein seltener sogenannter "Grand Slam der Schauspielkunst".

Bei der Gala in Berlin überreichte Binoche jetzt der norwegischen Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann (87) für ihre außergewöhnliche Karriere den Preis für ihr Lebenswerk. Auf der Bühne umarmten sich die beiden Schauspiellegenden bei der Übergabe des Preises herzlich.

Deutsche Oscar-Hoffnung enttäuscht

Der große Gewinner des Abends kam indes ebenfalls aus Norwegen: Das Familiendrama "Sentimental Value" von Regisseur Joachim Trier (51) räumte insgesamt sechs Preise ab, darunter "Bester europäischer Film", "Beste Regie" sowie Auszeichnungen für die beiden Hauptdarsteller Renate Reinsve (38) und Stellan Skarsgård (74).

Eine herbe Enttäuschung gab es für "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski (geb. 1984). Die deutsche Oscar-Hoffnung musste sich trotz mehrerer Nominierungen mit einer Auszeichnung für das beste Kostümbild begnügen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.