ESC-Sieger Sobral fährt nicht nach Tel Aviv

ESC-Sieger Salvador Sobral will als Musiker, nicht als Promi wahrgenommen werden. Gesundheitlich geht es ihm inzwischen gut.
| dpa
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Der Sieger des 62. Eurovision Song Contest (ESC), Salvador Sobral, nach dem Finale 2017.
Efrem Lukatsky/AP/dpa Der Sieger des 62. Eurovision Song Contest (ESC), Salvador Sobral, nach dem Finale 2017.

Berlin - Salvador Sobral (29), Gewinner des Eurovision Song Contest vor zwei Jahren, reist nach eigenen Worten "ganz bestimmt nicht" zum diesjährigen ESC in Israel.

"Meine Geschichte mit dem ESC endete vor einem Jahr, als ich noch einmal in Lissabon auftrat, als Sieger des vorangegangenen Jahres", sagte der Sänger den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

"Das stand so im Vertrag." Er wolle nun als Musiker, nicht als Promi weitermachen. "Die meisten Menschen kennen mich als den zerbrechlichen Jungen mit der traurigen Ballade "Amar Pelos Dois", als den Vogel, der vor zwei Jahren den ESC gewonnen hat. Ich will zeigen, dass ich noch mehr zu bieten habe."

Ende 2017 hat Sobral ein neues Herz erhalten. Inzwischen gehe es ihm gesundheitlich gut. Er freue sich, endlich in Deutschland auftreten zu können. "Das kann nur toll werden, denn mit den Deutschen bin ich schon wirklich gut vertraut", sagte Sobral. Als Student lebte Sobral einige Zeit auf Mallorca, wie er sagte, und sang dort in Kneipen und Bars: "Vor Deutschen, genauer gesagt, vor betrunkenen Deutschen. Manchmal auch vor sehr betrunkenen Deutschen. Das hat irre viel Spaß gemacht, wirklich."

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