Erneut in Klinik eingeliefert: Sorge um Königin Margrethe II. wächst

Erst am 19. Mai war Königin Margrethe II. nach einem Eingriff am Herzen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seit dem 25. Mai wird sie dort nun wieder behandelt - wegen eines Hämatoms von einem früheren Sturz. Die Dänen hat immer wieder mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen.
(ae/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Königin Margrethe II. übergab am 14. Januar 2024 den Thron an Sohn Frederik. Seitdem musste sie krankheitsbedingt immer wieder Pausen einlegen.
Königin Margrethe II. übergab am 14. Januar 2024 den Thron an Sohn Frederik. Seitdem musste sie krankheitsbedingt immer wieder Pausen einlegen. © imago/PPE

Während König Frederik X. am Dienstag seinen 58. Geburtstag feiern kann, wächst in Dänemark die Sorge um seine Mutter. Die frühere Regentin Königin Margrethe II. (86) musste zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wie der Palast am Montagabend bekannt gab, wird sie diesmal wegen eines Hämatoms im Hüftbereich behandelt. In den vergangenen Jahren kämpfte die 86-Jährige immer wieder mit gesundheitlichen Problemen, was auch der Grund für ihren Rücktritt Anfang 2024 war.

Sie soll mehrere Tage im Krankenhaus bleiben

Margrethe II. befindet sich nun wieder in der Kopenhagener Uniklinik Rigshospital. "Ihre Majestät wurde in das Rigshospital gebracht und behandelt, nachdem eine CT-Untersuchung ein größeres Hämatom im Hüftbereich infolge eines früheren Sturzes gezeigt hatte", teilte der Palast mit. "Es wird erwartet, dass Königin Margrethe nun mehrere Tage im Krankenhaus bleiben muss." Damit wird sie die Geburtstagsfeierlichkeiten für ihren ältesten Sohn verpassen: Der Monarch wird sich um 12 Uhr mit seiner Familie auf dem Balkon von Schloss Amalienborg zeigen.

Der Palast betonte zwar am Montag in seiner Mitteilung über Margrethe II., die ihren Titel auch nach ihrer Abdankung behalten hat: "Den Umständen entsprechend geht es Ihrer Majestät gut." Doch viele Untertanen sind nun dennoch in Sorge - schließlich plagten Margrethe in jüngster Zeit immer wieder Probleme. Erst am 14. Mai war sie mit Herzkrämpfen zur Beobachtung und für weitere Untersuchungen stationär aufgenommen worden. Sie sei müde, aber guter Dinge, hieß es damals.

Später gab der Palast bekannt, dass sich die einstige dänische Regentin wegen ihrer Herzprobleme einer Koronararterien-OP unterziehen musste. Bei der vorgenommenen Ballonangioplastie handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, bei dem ein Katheter mit einem kleinen Ballon in die verengte Arterie eingeführt wird. Durch das Aufblasen des Ballons wird das Gefäß geweitet, damit das Herz wieder ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden kann. In Margrethes Fall war eine der Herzkranzarterien betroffen, die den Herzmuskel direkt versorgt. Am 19. Mai konnte sie das Krankenhaus verlassen und nach Schloss Fredensborg zurückkehren. "Ihre Majestät muss in der kommenden Zeit Ruhe bewahren, und der geplante Besuch im Pantomime-Theater am Samstag, den 23. Mai, ist daher abgesagt", hieß es dazu noch.

2024 war sie gestürzt, 2025 musste sie wegen einer Erkältung in die Klinik

Margrethe hatte in ihrer Neujahresansprache 2024 ihren Rücktritt bekanntgegeben - eine Entscheidung, die sie selbst auf ihre angegriffene Gesundheit zurückführte. Sie erklärte, eine umfangreiche Rückenoperation im Februar 2023 habe sie veranlasst, über die Weitergabe der Verantwortung an die nächste Generation nachzudenken. Die Krone ging am 14. Januar 2024 an ihren ältesten Sohn, der seitdem als König Frederik X. regiert.

Auch nach der Abdankung blieb Margrethe im öffentlichen Leben präsent. Doch immer wieder zwangen sie gesundheitliche Einschränkungen zu Pausen. Im September 2024 war sie in der Kopenhagener Universitätsklinik nach einem Sturz behandelt worden, im Mai 2025 wurde sie dort wegen einer Erkältung beobachtet. Ihr machten auch schon eine Kniearthrose zu schaffen, und 1994 wurde bei ihr Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.