Entschluss gefallen: Franziska Giffey verliert ihren Doktortitel

Seit 2019 wird Ex-Familienministerin Franziska Giffey vorgeworfen, sie habe bei ihrer Doktorarbeit plagiiert. Nach einer ersten Rüge hat die SPD-Politikerin ihren Doktortitel nun endgültig verloren.
| (aha/spot)
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Franziska Giffey trat im Mai als Familienministerin zurück.
Franziska Giffey trat im Mai als Familienministerin zurück. © imago images/Political-Moments

Franziska Giffeys (43) Doktortitel wurde ihr endgültig entzogen! Das gab die Freie Universität Berlin (FU) nun auf ihrer Website bekannt. Im Oktober 2019 verhängte das Gremium eine Rüge über der SPD-Politikerin - diese wurde nun wieder aufgehoben. Nach viel Kritik wurde beschlossen, ein weiteres Prüfungsverfahren durchzuführen. Nun kam es zu einer Entscheidung. Die Universität erklärte, Giffey habe ihren Doktorgrad durch "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung" erworben.

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Die 43-Jährige habe ohne ausreichende Kennzeichnung Textpassagen anderer Autoren und Autorinnen übernommen. Ihre Arbeit "Europas Weg zum Bürger - Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft" genüge laut den Gutachtern und Gutachterinnen "nicht den Anforderungen an die gute wissenschaftliche Praxis". Mitte Mai war Giffey aufgrund der anhaltenden Plagiatsvorwürfe bereits von ihrem Amt als Familienministerin zurückgetreten.

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