Entscheidung im Verfahren: Werner Hansch kommt mit blauem Auge davon

Mit einer zweijährigen Bewährungsfrist ist für Werner Hansch ein Verfahren "wegen finanzieller Verfehlungen" geendet. Er zeigt sich dankbar.
| (wue/spot)
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Werner Hansch ist nach Abschluss seines Verfahrens "dankbar".
imago images/Horst Galuschka Werner Hansch ist nach Abschluss seines Verfahrens "dankbar".

Mit einer Verwarnung für Werner Hansch (82, "... Alles andere ist Schnulli-Bulli!") ist ein Verfahren gegen die Kommentatoren-Legende geendet. Das berichtet der 82-Jährige selbst bei Instagram. Hansch hatte zuletzt im Sommer die neueste Staffel von "Promi Big Brother" gewonnen, in der er öffentlich gemacht hatte, dass er mit Spielsucht zu kämpfen hätte.

Auf "Antrag der Staatsanwaltschaft hat mich das Schöffengericht Dortmund ohne öffentliche Verhandlung mit einer Verwarnung belegt und diese an eine zweijährige Bewährungsfrist gekoppelt", schreibt Hansch. Damit ende "das Verfahren wegen finanzieller Verfehlungen, die ich im Zuge meiner mehrjährigen Spielsucht leider verantworten muss". Die Verwarnung mit Bewährungsfrist "akzeptiere ich natürlich dankbar und ohne jede Einschränkung".

"Weg zurück in einen geordneten Lebensabschnitt"

Dies erleichtere ihm nun neben einer Suchttherapie, der er sich eigenen Angaben zufolge seit März 2020 unterziehe, "den Weg zurück in einen geordneten Lebensabschnitt" zu finden. Seinen Gewinn von 100.000 Euro bei "Promi Big Brother" habe er komplett zur Schuldensanierung aufgebracht.

"Am Ende ist es für mich eine kleine Erlösung, dass ich mit diesem Erfolg meine Sucht-Schneise, die ich in Form von Schulden hinterlassen habe, weitgehend begradigen kann", erklärte Hansch nach seinem Sieg der Nachrichtenagentur spot on news. Schon damals stand für ihn fest: "Ich nehme von diesem Geld nicht einen einzigen Euro. Es ist alles schon vorausgeplant, mit Anwalt und Steuerberatung." Mittlerweile ist die Reporter-Legende auch Botschafter des Fachverbandes Glücksspielsucht.

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