England-Umzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan: "Erster Schritt in Richtung Trennung"

Über die England-Rückkehr von Prinz Harry und Herzogin Meghan wird weltweit spekuliert. Wieso kehren die abtrünnigen Royals ausgerechnet in das Land zurück, über das sie einst so klagten? Eine Expertin hat mit der AZ gesprochen – und ihre Einschätzung zum wahren Beziehungsstatus der Sussexes abgegeben.
von  Eva Meeks
Prinz Harry und Herzogin Meghan wagen nach dem Megxit einen weiteren Neubeginn. Was steckt wirklich hinter dieser Entscheidung?
Prinz Harry und Herzogin Meghan wagen nach dem Megxit einen weiteren Neubeginn. Was steckt wirklich hinter dieser Entscheidung? © imago/ZUMA Press Wire

Eigentlich wollten Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) in Kalifornien glücklich werden. Fernab der britischen Königsfamilie schufen sich die Sussexes ein Nest in Montecito, wo Archie (7) und Lilibet (5) eine ganz normale Kindheit erleben sollten. Dass die Familie nun ausgerechnet wieder in England leben will, hat die Gerüchteküche zum Brodeln gebracht. Eine Royal-Expertin spricht in der AZ über mögliche Hintergründe – und die könnten mit der Beziehung des Paares zu tun haben.

Prinz Harry und Herzogin Meghan: "Ehe nicht mehr die glücklichste"

Nachdem Prinz Harry und Herzogin Meghan jahrelang betont hatten, in Montecito wunschlos glücklich zu sein, war die Verwunderung über deren England-Rückkehr groß. Internationale Medien vermuteten schnell, dass eine mögliche Ehekrise dahinterstecken könnte – und Harry den Weg zurück in den sicheren Familienschoß sucht. "Ich glaube, hier liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte", erklärt Adelsexpertin Catrin Bartenbach in der AZ.

Denn die Royal-Insiderin weiß: "Es ist sicher richtig, dass Prinz Harry seine Familie in Großbritannien vermisst und seinen Kindern ermöglichen möchte, vor allem den kranken Großvater Charles möglichst bald besser kennenzulernen. Gleichzeitig ist seine Ehe mit Meghan, nach allem, was man aus Kalifornien hört, nicht mehr die glücklichste, auch wenn sie (noch) nicht vor der baldigen Trennung stehen."

2018 traten Prinz Harry und Herzogin Meghan vor den Traualtar. Über deren Ehe wird viel spekuliert – vor allem, seitdem ihre England-Rückkehr publik wurde.
2018 traten Prinz Harry und Herzogin Meghan vor den Traualtar. Über deren Ehe wird viel spekuliert – vor allem, seitdem ihre England-Rückkehr publik wurde. © imago/Pond5 images

"Beiden macht es, glaube ich, derzeit nicht viel aus, mehrere Wochen am Stück voneinander getrennt zu sein", erklärt Bartenbach weiter. "Insofern könnte es theoretisch der erste Schritt in Richtung einer Trennung sein, zumal es für Harry jetzt einfacher wäre, große Anteile des Sorgerechts für die Kinder zu beanspruchen, wenn das eheliche Heim sich nicht mehr in Kalifornien, sondern in Großbritannien befindet und die Kinder eine britische Schule besuchen."

Royal-Expertin über Archie und Lilibet: "Höchste britische Kreise"

Dass Archie und Lilibet ab September auf britische Schulen gehen werden, hat ebenfalls viele Spekulationen hervorgebracht. Kritiker vermuten, dass die Sussexes ihre Kinder nun doch im englischen Hochadel etablieren möchten – und demzufolge ein gewisses Kalkül dahintersteckt. "De facto gehören die Kinder ja seit Geburt schon zu den höchsten britischen Kreisen, auch wenn sie bislang praktisch niemanden in der Heimat ihres Vaters kennen", meint Catrin Bartenbach diesbezüglich.

Catrin Bartenbach ist Etikette- und Adelsexpertin. In ihrem Royal-Podcast "Thronfolgen" blickt sie hinter die Kulissen der europäischen Königshäuser.
Catrin Bartenbach ist Etikette- und Adelsexpertin. In ihrem Royal-Podcast "Thronfolgen" blickt sie hinter die Kulissen der europäischen Königshäuser. © Catrin Bartenbach

Die Royal-Expertin äußert in der AZ eine Vermutung: "Ich könnte mir vorstellen, dass Harry und Meghan die Kinder auf dieselbe Schule schicken werden, auf die zum Beispiel die Enkelkinder von Prinzessin Anne (76) gehen." Dabei handelt es sich um die Beaudesert Park School in der Nähe des Gatcombe Park, dem privaten Landsitz von König Charles' (77) jüngerer Schwester.

Prinzessin Anne mit ihrer Tochter Zara Tindall. Royal-Expertin Catrin Bartenbach vermutet, dass Harry und Meghan deren Nähe bald suchen.
Prinzessin Anne mit ihrer Tochter Zara Tindall. Royal-Expertin Catrin Bartenbach vermutet, dass Harry und Meghan deren Nähe bald suchen. © imago/Spotlight Royal

Mit dieser potenziellen Schulwahl könnten Harry und Meghan das Ziel verfolgen, "zu Mitgliedern der königlichen Familie positive Kontakte wieder aufzubauen, die sich zurzeit noch abwartend oder abwehrend verhalten." Dabei denkt Catrin Bartenbach vor allem an Prinzessin Anne, ihren Ehemann Timothy Laurence (71) sowie die Kinder Peter Phillips (48) und Zara Tindall (45), die aus Prinzessin Annes erster Ehe stammen. Ob diese den Sussexes tatsächlich die Hand reichen würden, bleibt allerdings abzuwarten.

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