Emotionaler Moment: Paul McCartney spricht über verstorbene Frau Linda

Paul McCartney erinnert sich im Podcast "Good Hang" an seine verstorbene Ehefrau Linda und wird dabei sichtlich emotional. Besonders ihre Fürsorge für Tiere bewegt ihn noch heute.
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Paul McCartney erinnert sich in einem Podcast an seine verstorbene Frau Linda.
Paul McCartney erinnert sich in einem Podcast an seine verstorbene Frau Linda. © Gibson/MJ Kim

Mit emotionalen Worten hat Paul McCartney (84) seiner verstorbenen Ehefrau Linda (1941-1998) gedacht. In dem von Amy Poehler (55) moderierten Podcast "Good Hang" sprach die Beatles-Legende über ihre Frau, die 1998 im Alter von 56 Jahren an Brustkrebs starb. Sie waren von 1969 bis zu ihrem Tod verheiratet. Zur Sprache kam Linda, als Poehler nach McCartneys Freundschaft mit Pretenders-Sängerin Chrissie Hynde (75) fragte. "Wir lieben Chrissie", sagte er.

Linda liebte Tiere

Der Sänger beschrieb seine verstorbene Frau Linda als überzeugte Tierschützerin und strenge Vegetarierin. "Sie hat sich zu diesem Thema sehr offen geäußert, so sehr, dass es peinlich gewesen wäre, wenn sie es nicht gewesen wäre", erzählte er. "Wenn man auf einer Dinnerparty war und jemand Fleisch aß, hat sie ihm deswegen Ärger gemacht."

Auch im Alltag zeigte sie ihre Liebe zu Tieren. "Sie hatte so eine Disney-artige Sichtweise auf Tiere", erinnerte sich McCartney. Wenn sie im Garten einen Frosch entdeckte, nahm sie ihn behutsam hoch. "Die Art und Weise - ich werde gerade emotional -, wie sie ihn hielt, tat ihm nicht weh. Und sie sagte dann: 'Seine Mama hat ihn geliebt.'"

Bei der Erinnerung an seine verstorbene Frau wurde McCartney sichtlich bewegt. "Sie war etwas ganz Besonderes. Eine toughe, toughe Frau", sagte er und begann zu weinen. Moderatorin Amy Poehler reichte ihm daraufhin ein Taschentuch.

So traf er auf Hynde

McCartney erinnerte sich zudem an die erste Begegnung mit Hynde in einem Tonstudio. "Sie ging einfach den Flur entlang, war sehr mürrisch, trug ihr Haar offen und schaute einen irgendwie nicht an, aber Linda war nicht so", erzählte er. "Sie kam auf einen zu und sagte: 'Hi, wie geht's dir?'"

Daraus entwickelte sich ein Gespräch, bei dem Hynde plötzlich nicht mehr verschlossen wirkte. McCartney stellte fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten hatten und beschrieb sie als "verrückte Vegetarierin". "Das hatten wir gemeinsam", sagte er.

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