Emotionale Geschichte von "Dahoam is Dahoam"-Star: "Hat meine Oma früher immer gesagt"

Als Schauspielerin ist es Anita Eichhorn gewohnt, sich auf die Kreativität der Drehbuchautoren zu verlassen. Doch wie sie der AZ jetzt verrät, nimmt sie gerne Einfluss auf das Geschehen bei "Dahoam is Dahoam" – und das hat nicht selten mit ihrer geliebten Oma zu tun.
von  Eva Meeks
Anita Eichhorn spielt bei "Dahoam is Dahoam" die Rolle der "Tina Brenner".
Anita Eichhorn spielt bei "Dahoam is Dahoam" die Rolle der "Tina Brenner". © imago/Lindenthaler

Erst kürzlich verriet Anita Eichhorn (35) exklusiv in der AZ, mit ihrem Partner Alex Keil ein Haus im Dachauer Hinterland zu beziehen. Neben dem privaten Glück freut sich die Schauspielerin auch über berufliche Erfolge: Seit 2021 spielt sie die "Tina Brenner" in der beliebten BR-Serie "Dahoam is Dahoam". Mit der AZ spricht Eichhorn jetzt über kleine Produktionsgeheimnisse – und kündigt eine Folge an, auf die sie besonderen Einfluss genommen hat.

Anita Eichhorn zur AZ: So beeinflusst sie das Drehbuch bei "Dahoam is Dahoam"

Als flippige Apothekerin "Tina Brenner" wurde Anita Eichhorn einem breiten Publikum bekannt. Im AZ-Interview verrät die Schauspielerin, inwiefern sie auf die Handlungsstränge bei "Dahoam is Dahoam" Einfluss nehmen kann: "Wünsche dürfen wir immer äußern. Wir sind regelmäßig im direkten Austausch mit unseren Chefs und den Drehbuchautoren. Man kann sogar wirklich Vorschläge einbringen", so die 35-Jährige.

Natürlich können nicht immer alle Vorschläge berücksichtigt werden. "Da vertraue ich aber unseren Autoren vollkommen. Sie machen das hauptberuflich und haben immer tolle Ideen", stellt Anita Eichhorn klar. "Was ich zum Beispiel schon machen darf, ist, meinen Text ein bisschen anzupassen und ihn mir sozusagen mundgerecht zu machen. Wenn ich das Gefühl habe: 'Mensch, die Tina würde das jetzt eher so sagen', dann kann man darüber immer sprechen. Da sind unsere Regisseure sehr flexibel."

Hier mit ihrem Partner Alex (re.): Anita Eichhorn plaudert in der AZ über "Dahoam is Dahoam"-Geheimnisse.
Hier mit ihrem Partner Alex (re.): Anita Eichhorn plaudert in der AZ über "Dahoam is Dahoam"-Geheimnisse. © imago/Lindenthaler

Schließlich verrät Anita Eichhorn auch ihre liebste Inspirationsquelle: "Was ich nach wie vor besonders gerne mache, ist, Sprüche oder Redewendungen einzubauen, die meine Oma früher gesagt hat. Das freut mich jedes Mal." In einer Folge, die bislang nicht ausgestrahlt wurde, wird das Thema Singen eine Rolle spielen: "Da durfte ich den Satz einbauen: 'Wo man singt, da lass dich nieder. Böse Menschen singen keine Lieder'", erinnert sich Eichhorn an den Dreh. "Das hat meine Oma immer gesagt. Solche kleinen persönlichen Dinge einzubringen, macht mir einfach großen Spaß."

Am "Dahoam is Dahoam"-Set: "Bewegen sich tatsächlich die Wände"

Ob es noch mehr Details vom Dreh gibt, die dem Publikum nicht bekannt sind? "Ich glaube, viele Fans wären überrascht, wie unser Studio tatsächlich aufgebaut ist", so Anita Eichhorn zur AZ. "Einige waren ja schon bei einer Studiotour und konnten sich die Studios und die Außendrehorte ansehen. Aber wenn man die Serie im Fernsehen schaut, hat man wirklich das Gefühl, dass das alles echte, komplette Räume sind. Auch der 'Brunnerwirt' wirkt wie eine richtige Wirtschaft."

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Die Schauspielerin erzählt weiter: "Je nach Kameraeinstellung werden bei uns tatsächlich Wände bewegt. An manchen Wänden sind unten kleine Rollen, sodass sie einfach verschoben werden können. Zwischen den Räumen in Lansing bewegen sich also tatsächlich die Wände." Eine Tatsache, die Anita Eichhorn regelmäßig zu "Harry Potter"-Vergleichen bewegt: "Fast so, als wäre man dort unterwegs", lacht die gebürtige Oberpfälzerin.

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