Emma Heming Willis gründet Fonds für Demenzforschung

Emma Heming Willis (47), die Ehefrau des an einer seltenen Form von Demenz erkrankten Bruce Willis (70), will sich weiterhin für Demenzpatienten und deren Angehörige einsetzen. Das machte sie am Donnerstag bei der Hope-Rising-Benefizveranstaltung der Association for Frontotemporal Degeneration in New York deutlich.
"Award of Hope" für Emma Heming Willis
Im Rahmen der Benefizveranstaltung erhielt die 47-Jährige den "Award of Hope" und kündigte die Gründung ihres "Emma & Bruce Willis Fund for Dementia Research and Caregiver Support" an. Der philanthropische Fonds will das Verständnis für frontotemporale Demenz (FTD) fördern, indem er die öffentliche Aufmerksamkeit für die Erkrankung erhöht, vielversprechende Forschung unterstützt und pflegende Angehörige stärkt.
Bei der Veranstaltung nahm Emma Heming Willis die Auszeichnung sowohl in ihrem eigenen als auch im Namen ihres Ehemannes entgegen. Im Februar 2023 machte Willis' Familie öffentlich, dass bei dem Schauspielstar frontotemporale Demenz diagnostiziert worden war.
Heming Willis spricht über die Belastung für Familien
"Diese Reise hat mir die Augen für die Realität geöffnet, mit der so viele Familien konfrontiert sind, wenn ein Angehöriger an frontotemporaler Demenz erkrankt", erklärte Heming Willis. "Ich bin fest davon überzeugt, wie wichtig es ist, die Forschung zu unterstützen und zugleich für die pflegenden Angehörigen da zu sein, die jeden Tag Enormes leisten." Sie ergänzte: "Mit diesem Fonds möchte ich dazu beitragen, das Verständnis für FTD zu vertiefen und betroffenen Familien das Gefühl zu geben, gesehen, unterstützt und weniger allein zu sein. Bruce zeichnete sich stets durch seine Großzügigkeit und Herzlichkeit aus, und ich weiß, dass er stolz wäre zu sehen, wie diese Initiative Familien im Umgang mit dieser Krankheit hilft."
Die Öffentlichkeit erfuhr erstmals im März 2022 von der Erkrankung des "Stirb langsam"-Stars: Damals teilte die Familie - darunter Emma, die gemeinsamen Töchter Mabel (13) und Evelyn (11), seine Ex-Frau Demi Moore (63) sowie die drei gemeinsamen Töchter Rumer (37), Scout (34) und Tallulah (32) - eine Aphasie-Diagnose mit. Im Februar 2023 präzisierte Heming Willis schließlich die Diagnose: Ihr Mann leidet an frontotemporaler Demenz. FTD ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Hirnerkrankungen, die die Frontal- und Schläfenlappen betrifft und zu Sprach- sowie Persönlichkeitsveränderungen und dem Verlust motorischer Fähigkeiten führen kann.
Seitdem hat sich Heming Willis zur beharrlichen Fürsprecherin für Betroffene und ihre Angehörigen entwickelt. Im vergangenen Herbst erschien ihr Buch "The Unexpected Journey: Finding Strength, Hope, and Yourself on the Caregiving Path", in dem sie ihre eigenen Erfahrungen mit dem Rat von Experten verbindet und einen Leitfaden für andere Familien in ähnlichen Situationen schafft.