Elyas M’Barek rät von Job ab: "Kein Beruf, wenn man reich werden möchte"

Seine Erfolge als Filmstar brachten Elyas M'Barek (44) nicht nur Ruhm, sondern auch finanziellen Wohlstand. Der "Fack ju Göhte"-Darsteller hat bis vor Kurzem noch in New York gelebt – ein teures Pflaster, das sich definitiv nicht jeder leisten kann. M'Bareks wirtschaftlicher Erfolg als Schauspieler scheint aber nicht die Norm zu sein. In einem aktuellen Interview teilt der gebürtige Münchner eine klare Meinung.
Aus Geldgründen: Elyas M'Barek rät von eigenem Job ab
Mit Entertainer Jens Knossalla ("Knossi", 39) spricht Elyas M'Barek über finanzielle Herausforderungen des Schauspielberufs. "In Deutschland sind die Gagen lange nicht so hoch wie in Amerika", sagt der Kino-Star im Youtube-Gespräch. "Es gibt hier Schauspieler, die haben ähnliche Gehälter wie bei uns ein ganz normaler Job." "Knossi" will von M'Barek wissen: "War das auch bei dir am Anfang so?" Der "Fack ju Göhte"-Star versichert: "Ja, natürlich."
Wer vor der Kamera durchstarten will, hat laut M'Barek – zumindest finanziell gesehen – nicht die besten Voraussetzungen. Der Schauspieler spricht eine deutliche Warnung aus und rät von seinem eigenen Job ab: "Der Schauspielberuf ist definitiv gerade jetzt in Deutschland kein Beruf, in den man gehen sollte, wenn man reich werden will."
Filmstar gibt ehrlichen Finanz-Einblick: "Das wirkt sich auf die Gagen aus"
Allerdings könne man als Schauspieler gut leben, wenn man sich in der Branche bereits einen Namen machen konnte. Elyas M'Barek erklärt dazu: "Wenn du für kommerziell erfolgreiche Filme bekannt bist, dann bekommst du Angebote dafür, dass Leute mit dir weitere solche Filme machen wollen. [...] Das wirkt sich natürlich auf die Gagen aus." Wer in Kassenschlagern mitspielt, die die Kinosäle füllen, sei schnell privilegierter als andere Schauspieler. "Dann kannst du natürlich, wenn du Erfolg hattest, auch höhere Gagen verlangen als jemand, der das nicht hatte", klärt M'Barek auf.

Nicht nur Schauspieler: So verdient Elyas M'Barek sein Geld
Jens Knossalla spricht auch den "Irrglaube" an, Schauspieler würden allgemein viel Geld verdienen. Dabei sei eine Tätigkeit als Film- oder TV-Produzent viel lukrativer. Elyas M'Barek ist ähnlicher Meinung. Der 44-Jährige selbst war bereits als Produzent tätig, unter anderem für die im vergangenen Jahr erschienene Netflix-Doku "Babo – Die Haftbefehl-Story". Das Projekt entpuppte sich als großer Streaming-Erfolg.