Einfach "grandios": Andy Brehme über Boris' und Sandys Verlobung

Mit einem rauschenden Fest und rund 30 Gästen haben Ex-Tennisstar Boris Becker (40) und Sandy Meyer-Wölden (24) am Samstagabend in München ihre Verlobung gefeiert. Bis fünf Uhr morgens hat er gefeiert, die Stimmung war „grandios“, erzählt Andy Brehme.
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Haben sie sich getrennt? Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden.
dpa Haben sie sich getrennt? Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden.

MÜNCHEN - Mit einem rauschenden Fest und rund 30 Gästen haben Ex-Tennisstar Boris Becker (40) und Sandy Meyer-Wölden (24) am Samstagabend in München ihre Verlobung gefeiert. Bis fünf Uhr morgens hat er gefeiert, die Stimmung war „grandios“, erzählt Andy Brehme.

Kurz vor 21 Uhr ist das Verwirrspiel zu Ende – und die beiden Hauptdarsteller werden gebührend empfangen. Bereits früh am Abend hat sich vor der Käfer-Schänke in der Prinzregentenstraße ein Pulk von Fotografen, Journalisten, Schaulustigen aufgebaut, Kamerateams sind vor Ort. Alle warten gespannt auf die Ankunft des Paares, über das derzeit die Republik spricht: Boris Becker und Sandy Meyer-Wölden.

Völlig überraschend hatten sich die beiden vor einer Woche auf Sardinien das Eheversprechen gegeben, am Samstagabend nun feierte das junge Paar in München mit der Familie und Freunden seine Verlobung. Das aber war nur mäßig überraschend.

Bereits am späten Freitagnachmittag war die 25–Jährige mit ihrer Mutter Antonella aus Sardinien in München angekommen. An den wartenden Journalisten am Flughafen lief sie stumm vorbei, wollte nicht fotografiert werden, stieg in einen roten BMW X6 ein – und ließ sich in die Stadt fahren.

Dort wartete schon Boris. Er empfing Sandy in der Lobby des 5-Sterne-Hotels „The Charles Hotel“, wo ein Zimmer ab 480 Euro zu haben ist. Die beiden Neu-Verlobten verbrachten allerdings keinen romantischen Abend zu Zweit – sondern düsten kurz darauf Richtung Fröttmaning. Auf der VIP-Ttribüne der Allianz-Arena schauten sich die beiden am Abend Klinsmanns Bundesliga-Auftakt an, und es darf bezweifelt werden, dass ihnen das 2:2 der Bayern gegen den HSV auch nur annähernd so gut gefiel wie das, was ziemlich genau 24 Stunden später passierte.

Da nämlich trafen die ersten Gäste im Käfer-Restaurant ein. Nicht im „Grüntal“, wo die Party ursprünglich stattfinden sollte: Beckers alter Tennisfreund Eric Jelen war gekommen, Andy Brehme erschien mit seiner Frau Pilar, Sandys bester Freund Florian Orterer trug ein großes, rot verpacktes Geschenk bei sich, Fußball-Legende Günter Netzer schlenderte wie gewohnt sehr lässig eingerahmt von Ehefrau Elvira sowie Tochter Alana-Katharina die Treppen zum Edel-Restaurant hoch.

Kurz zuvor waren die engsten Familienmitglieder eingetroffen. Elvira und Sabine Becker – Mutter und Schwester von Boris –, dazu sein Neffe, seine Nichte sowie enge Verwandte.

Becker selbst – ganz Gentleman im grauen Anzug mit Hemd und Krawatte – öffnete seiner neuen Liebe die Wagentür, zeigte sich an der Seite von Sandy, die ein knielanges schwarzes Kleid trug, sichtlich stolz, und hatte überhaupt den ganzen Abend eine prächtige Laune.

Es wurde dann auch ein langer Abend im Restaurant von Michi Käfer, der selbst nicht dabei sein konnte, weil er gerade Urlaub in Amerika macht – wenn auch nicht so lässig wie der Abend zuvor: Da hatte das Paar nach dem Fußballspiel noch ein paar Stunden mit Netzer & Co in der Nobeldisco „P1“ gefeiert – es floss Schampus und Wodka aus Magnum-Flaschen, erzählt P1-Chef Klaus Gunschmann.

Ganz so wild ging es bei Käfer nicht zu. Dafür umso edler. „Es gab Thunfischtatar und Seezunge, es war wunderbar“, erzählt Andy Brehme am Tag danach gegenüber der AZ. Bis fünf Uhr morgens hat er gefeiert, die Stimmung sei „grandios“ gewesen.

Eingeladen hatte Boris Mitte vergangener Woche – per SMS. Brehme, den mit Becker eine enge Freundschaft verbindet, nahm sich sofort den Abend frei. „Ich habe ihm eine Drei-Literflasche toskanischen Rotwein geschenkt“, sagt Brehme, „die kann man immer gut gebrauchen“. Und dann schwärmt er über seinen Freund: „Boris ist eine große Persönlichkeit, ich freue mich sehr, wenn die beiden heiraten.“ Davor würde er eine SMS bekommen.

Jan Chaberny

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