"Eine ganz heiße Nummer" - Premiere im Mathäser

Im neuen Film „Eine ganz heiße Nummer“ halten sich Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer und Rosalie Thomass mit erotischen Telefonaten über Wasser. Die Bilder!
| A. Vodermayr
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Ebenfalls im Publikum: Schauspieler Friedrich von Thun mit Tochter Gioia (r.), Sohn Max und dessen Freundin Kim.
API/ Michael Tinnefeld 2 Ebenfalls im Publikum: Schauspieler Friedrich von Thun mit Tochter Gioia (r.), Sohn Max und dessen Freundin Kim.
Kabarettistin und Schauspielerin Monika Gruber mit ihrem neuen Freund, dem Paulaner-Chef Andreas Steinfatt.
BrauerPhotos/Gisela Schober 2 Kabarettistin und Schauspielerin Monika Gruber mit ihrem neuen Freund, dem Paulaner-Chef Andreas Steinfatt.

Im neuen Film „Eine ganz heiße Nummer“ halten sich Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer und Rosalie Thomass mit erotischen Telefonaten über Wasser. Die Premiere im Mathäser

München - Drei Damen und eine geniale Geschäftsidee: Telefonsex! Darin geht's in der neuen, bayerischen Komödie „Eine ganz heiße Nummer“, die am Dienstagabend im Mathäser Filmpalast große Premiere feierte (Kinostart: 27. Oktober, AZ-Kritik S. 20).

Gisela Schneeberger fand ihre Rolle der Waltraud durchaus „gewöhnungsbedürftig“, wie sie erzählte. Auch die Vorbereitung auf die Rolle sei nicht ganz einfach gewesen: „Wir wollten uns bei diversen Telefonsex-Hotlines einklinken. Aber die Damen dort legen sofort auf sobald sie eine Frauenstimme hören. Irgendwann klappte es dann doch.“

Das Trio, zu dem noch Rosalie Thomass und Bettina Mittendorfer zählen, wusste sich auch selbst zu helfen: „Die Damen im Film sind, was Telefonsex angeht, schließlich ebenfalls unerfahren“, sagt Thomass. „Diese Naivität haben wir uns zu Nutze gemacht. Wir drei haben eine Woche vor Drehbeginn zusammen für uns das Stöhnen geübt. Wir waren ein bisschen wie drei pubertierende Mädchen. Jede wollte, dass die andere zuerst anfängt.“ War ihr das Ganze auch ein bisschen peinlich? „Beim Drehen nicht mehr. Man gewöhnt sich schnell daran“, meinte Thomass lässig. Welche Geschäftsidee käme für sie in Frage falls es mit der Schauspielerei einmal nicht mehr laufen sollte? „Keine Ahnung. Ich habe keinen Plan B.“

Auch Gisela Schneeberger fiel keine Alternative zum Schauspielberuf ein: „Ich habe zwar ein Jahr lang Psychologie studiert. Aber als es dann mit der Statistik anfing, war für mich Schluss.“ Eines steht fest: Mit Telefonsex möchte sie persönlich niemals ihre Brötchen verdienen wollen: „Um Gottes Willen, das wäre nichts für mich! Ich würde mich auch nie für einen Film ausziehen. Das bin ich einfach nicht.“

Kabarettistin Monika Gruber kam im kleinen Schwarzen – und mit ihrem Freund, dem Paulaner-Chef Andreas Steinfatt. Sie gibt im Film ihr Leinwanddebüt: Sie spielt die Bürgermeistersgattin, die das Damen-Trio beschattet: „Ich übernehme den konservativen Part, den der Intrigantin. Eine Frau, die in ihrem eigenen Leben nicht glücklich ist und das an den anderen Damen auslässt. Die Böse zu spielen war sehr reizvoll für mich“, erzählt sie.

Die Gäste im Mathäser wurden per Blaskapelle begrüßt. Zahlreiche Prominente waren gekommen. Unter ihnen Milliardärin Susanne Klatten, die mit Ehemann Jan über den roten Teppich schritt.

Für Friedrich von Thun war’s eine Art Familienausflug: Neben seiner Tochter Gioia war auch sein Sohn Max sowie dessen Freundin Kim mit von der Partie. Nachgefragt bei Max von Thun: Hat er schon Erfahrungen mit Telefonsex gesammelt? Vielleicht mal bei einer Hotline angerufen? Er schüttelte vehement den Kopf: „Nein, noch nie.“

Schauspieler Götz Otto hat schon einige Nebenjobs hinter sich: „Der Schlimmste war der des Marktforschers gewesen. Ich bin damals sogar verprügelt worden. Ich musste in Berlin auf der Straße eine Umfrage zum Lipton-Tee machen und habe die Leute nach dem L-Zeichen befragt. Eine ältere Dame dachte, ich würde anzügliche Bemerkungen machen – und schwupps bekam ich eine mit dem Regenschirm übergezogen.“ A. Vodermayr

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