Einbrecher der Geissens: Räuber festgenommen

Viele Monate sind vergangen, jetzt sollen Einbrecher der Geissens in U-Haft sitzen. Mehrere Täter drangen im Sommer in ihre Villa in Südfrankreich ein.
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Carmen und Robert Geiss
Carmen und Robert Geiss © imago/Smith

"Kurz vor Jahresende erreichte uns von unserer französischen Anwältin noch eine erste gute Nachricht. Sie konnte uns bestätigen, dass mehrere Täter inhaftiert wurden. Die Staatsanwaltschaft und Polizei in St. Tropez in Frankreich waren und sind weiter sehr aktiv. Die Ermittlungen werden auf Antrag eines Untersuchungsrichters fortgesetzt. Uns wurde gesagt, dass die Ermittlungen bisher sehr schwierig waren und noch andauern", sagt Robert Geiss zu "Bild".

Carmen Geiss: Mehrere Täter gefasst – Suche geht weiter

"Wir wissen, dass wir am Ende Glück gehabt haben", meint Carmen. "Das war ja ein Angriff auf unser Leben, so sehen wir das mittlerweile." Es sei "ein gutes Gefühl, zu wissen, dass sie bereits mehrere Täter gefasst haben und anscheinend auch noch weiter suchen. Jetzt kommt hoffentlich bald der finale Abschluss mit Anklage und Verurteilung."

Raub-Überfall in die Luxusvilla der Geissen

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni drangen vier bewaffnete und maskierte Männer in die Luxusvilla der Geissens im südfranzösischen Saint-Tropez ein. Carmen und Robert saßen zu diesem Zeitpunkt im Wohnzimmer, der Fernseher lief – zunächst wirkte die Situation noch unwirklich, fast wie ein böser Scherz. Doch innerhalb von Sekunden eskalierte alles: gezogene Pistolen, Schreie, rohe Gewalt.

Mit Waffe bedroht und körperlich attackiert

Die Täter bedrohten das Ehepaar mit Waffen und zwangen sie, Tresore zu öffnen und Wertgegenstände herauszugeben. Besonders schlimm traf es Carmen Geiss. Sie wurde körperlich attackiert, ein Täter würgte sie am Hals. Dabei erlitt sie eine Schnittwunde und musste medizinisch behandelt werden. Auch Robert blieb nicht verschont: Er wurde gegen die Rippen getreten, litt unter starken Schmerzen und großer Todesangst.

Währenddessen durchsuchten die Täter das Anwesen systematisch. Sie erbeuteten Schmuck, Bargeld und Luxusartikel. Der materielle Schaden soll sich auf mindestens 200.000 Euro belaufen. Doch der wahre Verlust wiegt schwerer. "Der Überfall hat unser Sicherheitsgefühl massiv erschüttert", sagte Carmen später – ein Schock, der weit über materielle Werte hinausgeht.

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