"Eigenständiger Mensch": Darum ziert Nicole Töpperwien den "Playboy"

Nicole Töpperwien (35) stand bisher immer ein bisschen im Schatten ihres Ehemannes Chris Töpperwien (52), der 2012 durch "Goodbye Deutschland!" als Currywurst-Mann bekannt wurde und schon in diversen Reality-Formaten von Dschungelcamp bis "Promis unter Palmen" dabei war. Doch jetzt will die 35-Jährige mit ihrem "Playboy"-Shooting zeigen, dass sie ein "eigenständiger Mensch" ist.
"Ich habe meinen eigenen Kopf"
Ihr Mann sei "von Anfang an begeistert" gewesen von dem Projekt. Sie hätte die freizügigen Aufnahmen aber auch gemacht, wenn er es nicht gut gefunden hätte, sagt Nicole Töpperwien in der deutschen Ausgabe des "Playboy", dessen Cover der Mai-Ausgabe sie ziert. "Zum einen, weil ich Playboy toll finde, seit ich 16 war, ich hatte alles Mögliche mit diesem kleinen Bunny drauf, von Taschen bis Unterwäsche, und habe die ästhetischen Fotos immer bewundert. Aber ich hätte es auch gemacht, um zu zeigen, dass ich ein eigenständiger Mensch bin: Ich habe meinen eigenen Kopf und setze mich durch."
Die Töpperwiens betreiben in Los Angeles ihre Bäckerei "Schatzi's Bakery & Café" und sind damit auch in der Sendung "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" zu sehen (aktuelle Folge ab sofort bei RTL+ und am 10. April bei VOX). Im März gab Chris Töpperwien bekannt, dass er nach 14 Jahren aus dem Format aussteigt. Dass darin meist ihr Mann die große Rolle spielte, sei "im Großen und Ganzen" die meiste Zeit für sie "okay" gewesen, erzählt Nicole Töpperwien im "Playboy". Denn sie selbst stehe "eigentlich gar nicht so gerne im Mittelpunkt". "Chris dagegen mag das und ist richtig gut darin - ich habe ihn schon so kennengelernt. Aber klar gab es manchmal Themen, bei denen ich eine andere Meinung hatte und gerne etwas dazu gesagt hätte. Stattdessen bin ich aber einen Schritt zurückgetreten und habe mir gedacht: Das ist in zwei Wochen auch wieder vergessen."
Kamerateam war "wie eine kleine Familie"
Sie habe zunächst gar nicht von Kameras begleitet werden wollen, weshalb die ersten Folgen "richtig schlimm" für sie gewesen seien, blickt sie zurück. "Aber ich habe mich daran gewöhnt, dieses immer gleiche TV-Team, das uns in L. A. begleitet hat, wurde wie eine kleine Familie, die dabei war, als wir geheiratet haben, als wir die Bäckerei aufgemacht haben und als ich schwanger wurde." Das sei schön gewesen und deshalb sei der Abschied schon "ein bisschen traurig". "Gleichzeitig freue ich mich, dass alles, was von jetzt an kommt, privat bleibt und dass ich mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen muss, was ich in der Öffentlichkeit von mir zeige."
Die Mai-Ausgabe des "Playboy" mit Nicole Töpperwien ist ab dem 9. April erhältlich. Weitere Motive exklusiv unter: https://www.playboy.de/coverstars/nicole-toepperwien-mai-2026.