Eigene Stiftung verklagt Prinz Harry wegen Verleumdung

Eine von Prinz Harry mitgegründete Stiftung verklagt den Sohn von König Charles III. wegen Verleumdung. Sentebale wirft ihm eine "schädliche Medienkampagne" vor.
(wue/spot) |
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Prinz Harry wird von einer Stiftung verklagt, die er vor rund 20 Jahren selbst mitgegründet hat.
Prinz Harry wird von einer Stiftung verklagt, die er vor rund 20 Jahren selbst mitgegründet hat. © imago/Avalon.red / Justin Ng / Avalon

Prinz Harry (41) wird verklagt. Die von ihm im Jahr 2006 gemeinsam mit Prinz Seeiso von Lesotho (59) gegründete Wohltätigkeitsorganisation Sentebale wirft dem Sohn von König Charles III. (77) Verleumdung vor. In einem Statement bestätigt die Stiftung britische Medienberichte über die Klage.

"Koordinierte schädliche Medienkampagne"

Harry hatte die Organisation mit Prinz Seeiso im Gedenken an die Mütter der beiden ins Leben gerufen. Nach einem Streit über die Führung der Stiftung, die eine Herzensangelegenheit für ihn war, hatte er der Charity im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt. Beide traten als Schirmherren zurück, nachdem es zu einem berichteten Bruch zwischen der Vorsitzenden Dr. Sophie Chandauka (48) und den Mitgliedern des Stiftungsrats gekommen war. Bereits am 24. März eingereichte Gerichtsunterlagen führen laut der britischen Rundfunkanstalt BBC sowohl den Prinzen als auch den ebenso in der Stiftung involvierten Mark Dyer als Beklagte.

In dem Statement von Sentebale wird mitgeteilt, dass das Gericht "um Intervention, Schutz und Wiedergutmachung" ersucht werde, da es seit dem 25. März 2025 eine "koordinierte schädliche Medienkampagne" gebe. Diese habe unter anderem zu einer "Rufschädigung für die Organisation, ihre Führung und ihre strategischen Partner geführt". Es seien "falsche Narrative" verbreitet worden und die mutmaßliche Kampagne habe "eine Flut von Cybermobbing" ausgelöst. Sowohl Harry als auch Dyer werden als Beklagte bestätigt und als "Architekten" des Ganzen bezeichnet. Dafür soll es der Mitteilung nach auch Beweise geben. Prinz Harry hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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