Durek Verrett: Kann er bei Haralds Beisetzung dabei sein?

Nach einer erst wenige Wochen zurückliegenden Nierentransplantation steht Durek Verrett vor einer schwierigen Entscheidung: Kann der Ehemann von Prinzessin Märtha Louise an der Beisetzung seines verstorbenen Schwiegervaters König Harald teilnehmen?
(ncz/spot) |
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Märtha Louise von Norwegen und ihr Ehemann Durek Verrett.
Märtha Louise von Norwegen und ihr Ehemann Durek Verrett. © imago/NTB ROY

Für Prinzessin Märtha Louise (54) ist der 9. September ein besonders schwerer Tag: In Oslo wird ihr Vater, König Harald V. (1937-2026), zu Grabe getragen. Ob ihr Ehemann Durek Verrett (51) bei der Trauerfeier an ihrer Seite sein kann, ist allerdings noch unklar.

Der Grund ist seine Gesundheit. Verrett hat erst vor kurzer Zeit eine Nierentransplantation hinter sich. Die Operation wurde Ende August am Osloer Rikshospitalet durchgeführt und verlief nach Angaben seiner Familie erfolgreich. Zuvor hatte der 51-Jährige über längere Zeit an einer schweren Nierenerkrankung gelitten und war regelmäßig auf Dialyse angewiesen.

Durek Verrett offenbar rechtzeitig aus dem Krankenhaus entlassen

Am Dienstagabend gab es dann ein wichtiges Zeichen: Wie das norwegische Magazin "Se og Hør" berichtete, wurde Durek gemeinsam mit Märtha Louise auf dem Weg zum Königlichen Schloss gesehen. Dort fand am Vorabend der Beisetzung ein Dinner für die internationalen Trauergäste statt. Das deutet darauf hin, dass der Schamane das Krankenhaus rechtzeitig verlassen konnte und zumindest an diesem Abend bei seiner Frau und der Familie war.

Ob daraus automatisch folgt, dass er auch an der eigentlichen Beisetzung teilnehmen kann, ist allerdings fraglich.

"Er möchte dort sein"

Dass Durek seinem Schwiegervater die letzte Ehre erweisen möchte, steht für norwegische Royals-Experten offenbar außer Frage. Caroline Vagle von "Se og Hør" sagte, sie habe "keinen Zweifel" daran, dass Verrett bei der Beisetzung sein wolle, um sich von Harald zu verabschieden und seine Ehefrau zu unterstützen. Entscheidend sei aber, ob die Ärzte eine Teilnahme für vertretbar hielten.

Auch die frühere Hofmitarbeiterin und Königshaus-Expertin Tove Taalesen sieht es ähnlich. Unter normalen Umständen wäre es bemerkenswert, wenn Haralds Schwiegersohn bei dessen Beisetzung fehlen würde. Nach einer erst kurz zurückliegenden Transplantation sei seine gesundheitliche Situation jedoch ein entscheidender Faktor.

König Harald starb am 28. August im Alter von 89 Jahren im Rikshospitalet. Nach 35 Jahren auf dem norwegischen Thron wird der Monarch am Mittwoch in Oslo beigesetzt. Nach dem Trauergottesdienst im Osloer Dom soll sein Sarg zur Akershus-Festung gebracht und dort in der königlichen Krypta beigesetzt werden.

Durek Verrett hatte nach Haralds Tod öffentlich in einer Instagram-Story Abschied genommen und seinen verstorbenen Schwiegervater als "Papa" bezeichnet.

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