Duchovny: "Akte X wird immer ein Teil von mir sein"

14 Jahre nach dem Serien-Aus von "Akte X" kehrt David Duchovny wieder als Agent Fox Mulder auf den Bildschirm zurück. Im Interview mit spot on news spricht er über sein Comeback.
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Seine Rolle in "Akte X" machte David Duchovny zum Weltstar. Heute gesteht er, wie schwierig es war mit dem plötzlichen Erfolg umzugehen.
dpa Seine Rolle in "Akte X" machte David Duchovny zum Weltstar. Heute gesteht er, wie schwierig es war mit dem plötzlichen Erfolg umzugehen.

2002 flimmerte die letzte Folge der Kultserie "Akte X" über den Bildschirm. Nach neun Jahren hatte Serienerfinder Chris Carter gemeinsam mit Agent Fox Mulder (David Duchovny) und Special Agent Dana Scully (Gillian Anderson) damals die Jagd nach Außerirdischen eingestellt.

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"Wir waren ein bisschen durchgeknallt"

 

Jetzt gibt es endlich ein Comeback! Ab Montag zeigt ProSieben die sechs neuen Folgen der Mysteryserie, die Duchovny (55) und Anderson (47) zu Weltstars machte. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news gab Duchovny zu, dass ihm der Erfolg der Show "damals viel zu schnell ging. Wir sind alle ein bisschen durchgeknallt. Heute gehen wir die ganze Sache da schon wesentlich ruhiger an."

Duchovny, dem über Jahre hinweg ein eher angespanntes Verhältnis zu seinem Co-Star nachgesagt wurde, verriet über sein heutiges Verhältnis zu Anderson: "Wir sind beide erwachsener geworden. Ich glaube, damals hatten wir einfach Schwierigkeiten, mit dem weltweiten Erfolg umzugehen. Wir haben erkannt, dass wir einander für unser Verhalten vergeben und nach vorne blicken müssen."

 

"Fox Mulder war der Anfang für mich"

 

Sein Eingeständnis überrascht nicht nur, sondern beweist auch, dass Hollywood-Stars lernen müssen mit dem Erfolg umzugehen. "Fox Mulder war der Anfang für mich. Diese Rolle hat mir unendlich viele Türen geöffnet. Dafür bin ich für immer dankbar. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich jetzt noch einmal zu dieser Rolle zurückkehre. Sie wird für immer ein Teil von mir sein."

Auf die Frage, wie er nach einer so langjährigen Pause an die alte Show wieder anknüpfen konnte, sagte Duchovny zu spot on news: "Wir konnten nicht einfach da weitermachen, wo wir aufgehört hatten. Zuviel Zeit war vergangen. Wir brauchten einen frischen Start. Und genau das haben wir auch gemacht. Ich glaube, dass Gillian und ich heute bessere, weil reifere, Schauspieler sind. Wir wollten nicht einfach nur eine Siegestour veranstalten. Wir wollten eine neue Show präsentieren, in die sich die Fans erneut verlieben können. Und ich glaube, dass uns das gelungen ist."

 

Kein Fan von Verschwörungstheorien

 

Duchovny gab auch zu, dass Science Fiction "niemals wirklich ein Feld war, was mich interessiert hat. Ich habe früher keine Science-Fiction-Romane gelesen, und ein großer Anhänger von Verschwörungstheorien bin ich auch nicht". Außerdem verriet er, habe er noch nie einen Menschen kennengelernt, der ein Geheimnis gut hüten kann. "Wenn die Regierung also Aliens von uns fern hält, dann bin ich sicher, dass irgendjemand schon etwas ausgeplaudert hätte", so der 55-Jährige.

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